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NWZonline.de Sport Fußball

Fifa: Südkoreaner fordert Platini heraus

31.07.2015

Berlin Michel Platinis Gegenkandidaten erwartet ein schweres Los. Am Tag nach der offiziellen Kandidatur des Uefa-Chefs für die Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes stellte sich erstmal nur einer der Herausforderung: der schwerreiche Südkoreaner Chung Mong-joon. Er hält Platini nicht für den geeigneten Mann und bekräftigte seine eigenen Ambitionen. „Herr Platini ist sehr stark ein Produkt des aktuellen Systems“, sagte der Südkoreaner. Pikanterweise bezeichnete parallel der Chef des asiatischen Dachverbandes (AFC), Scheich Salman bin Ebrahim Al-Khalifa, Platini „als einzigartigen Kandidaten“.

Immerhin kommen allein aus Asien bei der Wahl auf dem außerordentlichen Kongress in knapp sieben Monaten 46 Stimmen. Und auch aus den 53 Verbänden der Uefa, deren Chef Platini seit 2007 ist, erreichen den Franzosen bislang nur wohlwollende Kommentare. Der Chef des englischen Verbandes FA, Greg Dyke, sagte: „Wir wollen einen Reformkandidaten. Wir glauben, dass er die Fifa auf eine Weise reformieren wird, so wie diese Reform nötig ist.“

Der Deutsche Fußball-Bund hat dem 60-jährigen Franzosen die „volle Unterstützung“ zugesichert. „Als Präsident hat er gezeigt, dass er in der Lage ist, eine große Organisation zu führen“, hatte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach – möglicher Kandidat auf die Nachfolge an der Uefa-Spitze – gesagt. Sowohl die Football Association Englands als auch der DFB hatten sich vor der vergangenen (Wieder-)Wahl Joseph Blatters gegen den Noch-Amtsinhaber gestellt. Platini hatte sich Ende Mai allerdings nicht dem Duell mit dem langjährigen Fifa-Regenten gestellt.

Platini trifft womöglich auch auf den, den er selbst gegen Blatter ins Rennen geschickt hatte: Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien. Er hatte bereits am Tag der Verkündung des Uefa-Chefs Medienberichten zufolge erklärt: „Platini ist nicht gut für die Fifa. Fußball-Fans und -Spieler verdienen etwas Besseres.“

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