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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Superstar Ronaldo bringt Portugal ins Halbfinale

22.06.2012

WARSCHAU Portugal hat dank Cristiano Ronaldo als erste Mannschaft bei der Fußball-EM 2012 das Halbfinale erreicht. Am Donnerstagabend setzte sich die Mannschaft in Warschau mit 1:0 (0:0) gegen Tschechien durch. In der Runde der letzten vier Teams treffen die Portugiesen auf den Sieger der Partie Spanien gegen Frankreich. Das Siegtor erzielte Ronaldo in der 79. Minute per Kopfball. Es war der dritte Turniertreffer des 27-Jährigen von Real Madrid.

Die Tschechen hatten die erste Chance des Spiels. Vladimir Darida passte von der rechten Seite in den Strafraum, wo Milan Baros, 2004 noch EM-Torschützenkönig, den Ball knapp verfehlte (18.). Darida spielte auf der Position des an der Achillessehne verletzten Tomas Rosicky. Der Kapitän hatte wie beim letzten Gruppenspiel gegen den gescheiterten EM-Gastgeber Polen (1:0) zunächst auf der Bank Platz genommen.

Wie sehr der Kapitän der Portugiesen, Ronaldo, unter Strom stand, wurde schon in der 7. Minute deutlich, als er nach einem schlampig gespielten Pass ins Aus erregt wie Rumpelstilzchen in die Luft sprang. Portugal war erkennbar bemüht, das Spiel zu kontrollieren, die Tschechen aber standen sehr geordnet.

Das Publikum im Nationalstadion von Warschau hatte jedenfalls seinen Spaß. Unter dem geschlossenen Cabrio-Dach, das die Zuschauer vor Gewittern über der polnischen Hauptstadt schützen sollte, schwappte schon nach gut zehn Minuten „La Ola“ über die Ränge, und den Gesängen und Sprechchören nach zu urteilen, schien auf dem schon ziemlich ramponierten Rasen tatsächlich Polen zu spielen. Ronaldo übrigens wurde bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen.

Gepfiffen wurde auch in der 25. Minute – allerdings von Schiedsrichter Howard Webb aus England: Ronaldo hatte Petr Cech im Tor der Tschechen zu einer ersten schönen Parade herausgefordert, der Szene ging aber ein Foul voraus. Ein ärgerlicher Vorgang für „CR7“, der von den Tschechen ziemlich gut kontrolliert wurde, ebenso wie Nani. Genau genommen waren die beiden Angreifer zunächst mal wirkungslos.

Ohne Wirkung waren auch weitere Szenen von Ronaldo: Einen Fallrückzieher im Strafraum setzte er neben das Tor (33.), ebenso einen Freistoß von außerhalb (35.) – immerhin gab es für den ersten Versuch Applaus von den Rängen für den künstlerischen Gesamteindruck. Kurz danach Pech für Portugal: Helder Postiga musste mit einer Oberschenkelverletzung raus, es kam der frühere Bremer Hugo Almeida (40.).

In der zweiten Hälfte machten die Portugiesen noch mehr Druck. Belohnt wurden sie in der 79. Minute durch das Tor von Ronaldo.

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