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NWZonline.de Sport Fußball

Torjäger pendelt zwischen Schule und Strafraum

23.10.2013
Frage: Herr Menga, der VfB Oldenburg ist seit fünf Spielen in der Fußball-Regionalliga ungeschlagen und steht im Kontakt zur Tabellenspitze. Zufall?
Addy-Waku Menga (30): Nee, das ist kein Zufall. Die Jungs haben einfach Qualität. Es ist auch kein Zufall, dass wir die Tore machen. Das wird im Training nach Vorgabe des Trainers immer wieder geübt. Der Erfolg kommt durch das ständige Wiederholen im Training und letztendlich das Umsetzen im Spiel.
Frage: Sie wohnen mit Ihrer Familie in Osnabrück, reisen stets mit dem Zug zum Training und zu den Spielen an. Ist das nicht sehr zeitaufwendig?
Menga: Überhaupt nicht. Während der Zugfahrt muss ich mich nicht über mögliche Staus auf der A 1 ärgern, und ich kann mich dabei mental gut vorbereiten.
Frage: Trainer Alexander Nouri kennen Sie noch aus gemeinsamen Spielerzeiten beim VfL Osnabrück. Heute ist er Ihr Trainer. Beschreiben Sie ihn doch mal kurz.
Menga: Er ist einfach ein Fußballverrückter im positiven Sinn. Er hat als Trainer immer die richtige Antwort parat. Seine Taktik und seine Analyse beeindrucken mich immer wieder.
Frage: Am Sonntag geht es zum Tabellenzweiten nach Goslar. Wagen Sie eine Prognose für das Spitzenspiel?
Menga: Nein, aber wir fahren dort hin, um zu gewinnen, oder zumindest, um einen Punkt zu holen. Es wird sicher sehr schwer. Das haben wir schon bei unserem Auswärtssieg im Pokal gesehen. Wir wollen an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und haben keine Angst vor dem Gegner. Die Jungs vom VfB Oldenburg wissen ja, was sie können.
Frage: Und wo steht der VfB nach dem letzten Spieltag?
Menga: Das ist ja noch lange hin. Da kann noch viel passieren. Wir wollen den Moment genießen und denken von Spiel zu Spiel.
Frage: Neben dem Fußball bereiten Sie sich auch auf eine sichere berufliche Zukunft vor. Wo werden wir Sie sehen, wenn Sie die Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt haben? Als Trainer, oder schwebt Ihnen etwas anderes vor?
Menga: Als Trainer vielleicht. Das muss ich noch sehen. Auf jeden Fall bereite ich mich derzeit auf meinen Realschulabschluss vor, um dann eine Ausbildung zum Erzieher zu beginnen. Aber natürlich bin ich in der Freizeit auch für meine Familie da, die sich in Osnabrück sehr wohlfühlt. Schließlich leben hier auch meine Eltern. Sonst würden wir sicher im schönen Oldenburg wohnen.

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