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NWZonline.de Sport Fußball

Traditionsclubs schlagen Alarm

21.01.2009

OLDENBURG Am 25. Juli 2008 startete die neu gegründete Dritte Fußball-Liga mit dem Ost-Derby zwischen Rot-Weiß Erfurt und Dynamo Dresden in ihre erste Saison. Seitdem haben im Schnitt 5573 Zuschauer in 198 Spielen 506 Tore gesehen. Die neue Klasse hat damit ihre Attraktivität bewiesen.

Doch ist diese Liga vielleicht nur ein Gewinn auf Zeit? Die Befürchtung ist groß, dass durch das Aufstiegsrecht der Zweiten Mannschaften von Erst- und Zweitligisten aus den drei viertklassigen Regionalligen eine Verwässerung droht.

2009 fällt Begrenzung

In dieser Saison war die Anzahl solcher Teams auf vier begrenzt. Bayern München II, VfB Stuttgart II und Werder Bremen II konnten sich letztlich qualifizieren. Doch schon ab der Spielzeit 2009/10 fällt die Begrenzung. Damit können die Reserve-Teams in allen Klassen von der Dritten Liga abwärts ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Anzahl durch die souveränen Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern II im Westen und Eintracht Frankfurt II im Süden auf fünf erhöht. „Wenn man permanent gegen Zweite Mannschaften spielt, dann werden 3000 bis 4000 Zuschauer weniger kommen, was die Finanzierung eines Kaders schwieriger macht. Eine Liga ohne Zweitvertretungen wäre reizvoller“, sagt Heiko Weber, Trainer von Erzgebirge Aue.

In die gleiche Kerbe ritzt Erfurts Trainer Karsten Baumann. „Die Dritte Liga soll eine bundesweite Profi-Liga darstellen, also muss dem auch Rechnung getragen werden“, betont der ehemalige Spieler des VfB Oldenburg. Der 39-Jährige fordert daher eine limitierte Zahl von Zweiten Mannschaften.

Jugendförderung in Gefahr

Durch die Fernsehverträge steht viel Geld auf dem Spiel und damit die Existenzsicherung von Traditionsclubs. „In dieser Liga geht es ganz klar um wirtschaftliche Interessen. Deshalb muss die Entwicklung junger Spieler woanders stattfinden. Wenn sich die Zahl der Zweitvertretungen permanent erhöht, dann werden die Spiele für das Fernsehen doch uninteressant“, sagt Thomas Richter, Manager von Kickers Emden.

„Die Proficlubs stecken sehr viel Geld in ihre Zweiten Mannschaften, welches sie aus den hohen Einnahmen durch die TV-Verträge in Bundes- oder Zweiter Liga abzweigen“, sagt Richter. Die Fernsehgelder in der Dritten und besonders Vierten Liga reichten dagegen gerade einmal, um die Kosten für die Auswärtsfahrten zu decken.

Eine klare Wettbewerbsverzerrung für kleine Vereine. „Wir sind nicht konkurrenzfähig“, sagt Arie van Lent. Der Ex-Profi des VfB Oldenburg ist Trainer des 1. FC Kleve.

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