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NWZonline.de Sport Fußball

Trainer Baumann wartet auf entscheidenden Anruf

11.09.2014

Oldenburg 56 Cheftrainer-Posten gibt es in Deutschland in den drei obersten Fußball-Ligen. Dass Karsten Baumann derzeit keinen davon innehat, sieht der 44-Jährige als Teil des Geschäfts. „Es gehört logischerweise dazu, dass es auch mal Phasen ohne ein Engagement gibt“, sagt der gebürtige Oldenburger, der seit 2008 als Trainer arbeitet.

In der Saison 2013/14 saß der ehemalige Bundesliga-Profi, der unter anderem für den 1. FC Köln und Borussia Dortmund gespielt hatte, beim Drittligisten MSV Duisburg auf der Trainerbank. Etwas überraschend wurde der auslaufende Einjahresvertrag in diesem Jahr nicht verlängert. Dabei hatte Baumann unter schwierigen Bedingungen Beachtliches geleistet. Denn zum Ende der Saison 2012/13 waren die Duisburger wegen finanzieller Probleme zum Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga verurteilt worden. Ob der Club danach in der 3. Liga weitermachen durfte, war lange unklar. Als dann letztlich die Lizenz für die 3. Liga erteilt wurde, hatte der damals neu verpflichtete Baumann nur noch wenig Zeit zur Vorbereitung. Dennoch belegte er mit den Duisburgern am Saisonende den siebten Platz. Den Verantwortlichen des ehemaligen Bundesligisten war das aber zu wenig – Baumann musste gehen.

Duisburg war für den ehemaligen Verteidiger die vierte Trainerstation. Davor hatte er bereits bei Rot-Weiß Erfurt (2008 - 2009), beim VfL Osnabrück (2009 - 2011) und bei Erzgebirge Aue (2012 - 2013) gearbeitet.

Die jetzige Phase ohne ein Engagement bei einem Verein ist für Baumann aber keine fußballlose, ganz im Gegenteil. „Ich schaue mir natürlich viele Spiele an“, sagt der frühere Akteur des VfB Oldenburg, der in der Nähe von Köln lebt und so mehrere Proficlubs in der Nähe hat: „Wenn ein Angebot kommt, muss man vorbereitet sein und die Spieler und die Entwicklungen kennen.“

Dass sein Auftauchen auf der Tribüne eines Stadions möglicherweise für Unruhe sorgen kann, ist Baumann bewusst. Denn wenn bei einem Verein der derzeitige Trainer stark in der Kritik steht, kann das Auftauchen eines möglichen Nachfolgers bei einem Spiel die Situation des Amtsinhabers weiter verschärfen. „Wenn es irgendwo lichterloh brennt, geht man da nicht hin“, sagt Baumann: „Das gehört sich nicht aus Respekt vor dem Kollegen.“

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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