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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Trainer Guardiola lernt ab sofort Deutsch

18.01.2013

München Vom umschwärmten Josep Guardiola wird Jupp Heynckes keine Störfeuer auf seiner letzten Titel-Mission als Fußball-Trainer befürchten müssen. „Wie geht es Jupp?“, sei der erste deutsche Satz des künftigen Stars des Bundesligisten FC Bayern gewesen, berichtete Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag. Nun muss der 42-Jährige zum Sprachkursus.

Auf eine Vorstellung des bis 2016 verpflichteten Nachfolgers mit Prunk und Pomp wird dagegen zunächst verzichtet. Womöglich wird sich Guardiola sogar erst im Sommer öffentlich in München präsentieren. „Pep möchte ausdrücklich die laufende Saison und die Arbeit von Jupp Heynckes nicht stören“, erklärte Rummenigge.

Guardiolas Wahl fiel auf die Münchner, weil er im FC Bayern einen wirtschaftlich gut geführten Verein mit einer gewachsenen Mitgliederstruktur sieht. „Andere Clubs haben mehr Geld geboten“, sagte sein Manager Josep Maria Orobitg: „Die Organisation und die fußballerischen Möglichkeiten beim FC Bayern gaben den Ausschlag.“

Hinter seiner Verpflichtung stehen mehrere Fragezeichen. Wie schnell wird Guardiola Deutsch lernen? Zwar wird die Verständigung mit den Bayern-Profis kein Problem sein, denn der Katalane hat in seinem „Sabbat-Jahr“ in New York sein Englisch aufgebessert. Aber die Bayern-Bosse legen nach den Erfahrungen mit dem Italiener Giovanni Trapattoni („Ich habe fertig“) viel Wert darauf, dass der Trainer Deutsch spricht.

Eine andere Frage ist: Lässt sich der von Guardiola geprägte Stil des Kurzpassspiels auf den FC Bayern übertragen? Der Spanier ist optimistisch: „Ich werde versuchen das zu tun, was ich als Spieler getan habe, woran ich glaube und was ich als Trainer praktiziert habe: So gut wie möglich angreifen, den Ball erobern und ihn zwischen den Spielern kreisen lassen, die das gleiche Trikot tragen.“

Bei Barça arbeitete er für einen Club, den er kannte wie kein Zweiter. Beim FC Bayern wird das völlig anders sein. „Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Rummenigge versuchen werden, auf die Arbeit des Trainers Einfluss zu nehmen“, vermutet der in Spanien beliebte Fußball-Kolumnist Dagoberto Escorcia.

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