• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Trainer Heynckes kritisiert Vorgänger

08.06.2009

LEVERKUSEN In turbulenten Zeiten besinnt sich Jupp Heynckes auf alte Werte. „Ich habe mir noch nie eine Ausstiegsklausel in einen Vertrag schreiben lassen und kann diese Entwicklung nicht gutheißen“, sagte der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Im Zuge seiner überraschenden Rückkehr schwor der 64-Jährige seinem Verein die Treue, den bis 2011 gültigen Vertrag einzuhalten.

Heynckes kritisierte harsch das Verhalten seines Vorgängers Bruno Labbadia, der via Ausstiegsklausel zum Hamburger SV wechselte: „Das sind schlechte Signale. Durch Verträge wird auch die Identifikation mit dem Verein und der Region dokumentiert.“

Den mahnenden Zeigefinger erhob auch Matthias Sammer. „Die Trainer haben auch einen erzieherischen Auftrag, sollen Vorbild sein. Die Wirkung auf junge Spieler ist verheerend“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Heynckes habe sich ganz bewusst für zwei Jahre an Leverkusen gebunden. „Das ist genau die richtige Dauer, in der man Konzepte umsetzen kann. Bayer ist ein seriös geführter Verein mit einem entwicklungsfähigen Spieler-Potenzial“, meinte der Trainer.

Im Fall Labbadia war es in den vergangenen Wochen zu einem unrühmlichen Possenspiel gekommen. Mit einem Rundumschlag gegen Spieler und Verantwortliche am Tag des verlorenen Pokal-Endspiels gegen Werder Bremen (0:1) hatte Labbadia seinen Rauswurf provoziert. „Das hat dem Verein geschadet. Und wenn ich dann höre, dass das Interview über einen Medienberater lanciert worden war, kann ich das nicht mehr verstehen“, polterte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler.

Labbadia, der mit Christian Frommert, dem früheren Sprecher des T-Mobile-Radrennstalls, zusammenarbeitet, wies die Kritik zurück. Den Termin zur Veröffentlichung des Interviews habe er selbst gegeben: „Dafür brauche ich keinen Berater.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.