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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Trainerkarussell bleibt in Schwung

20.04.2011

HAMBURG Stanislawski kommt, Oenning bleibt, Schaefer geht: Kurz vor Ostern hat unter den Bundesliga-Trainern noch einmal das große Stühlerücken eingesetzt. Wunschkandidat Holger Stanislawski wird in der neuen Saison Coach bei 1899 Hoffenheim. Der noch beim FC St. Pauli beschäftigte Coach erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Stanislawski löst Marco Pezzaiuoli ab, dessen Demission zum Sommer in der vergangenen Woche bekanntgegeben worden war.

„Natürlich fällt nach so langer Zeit ein Abschied aus Hamburg schwer. Ich denke dennoch, dass es für mich Zeit ist, eine neue, spannende Aufgabe anzugehen“, teilte Stanislawski (41) am Dienstag mit. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen in Hoffenheim haben mich absolut überzeugt. Ich freue mich auf das neue Umfeld und die kommende Saison mit 1899“, bekannte das St. Pauli-Urgestein, das nach 18 Jahren am Millerntor geschworen hatte: „Ich werde immer den Totenkopf im Herzen tragen.“ Wer zur neuen Saison den FC St. Pauli übernimmt, steht noch nicht fest. In Hamburger Medien wurde zuletzt über Mehmet Scholl (zuletzt Bayern München II) und Thomas Wolter (Werder Bremen II) spekuliert.

Indes setzt der Hamburger SV weiter auf Michael Oenning (45). Nach den Vorständen Carl Edgar Jarchow und Joachim Hilke gab auch der extra aus London angereiste künftige Sportdirektor Frank Arnesen sein Okay. Immerhin setzte sich der bis 2012 unter Vertrag stehende Oenning – freilich auch als günstigere Lösung – gegen Morten Olsen oder Stale Solbakken durch.

Der gebürtige Coesfelder war nach Armin Vehs Entlassung am 13. März von dessen Co- zum vorübergehenden Cheftrainer ernannt worden und hatte danach fleißig Punkte gesammelt: Er ließ den HSV offensiver agieren und sorgte zugleich in der Defensive für mehr Stabilität.

In Köln eröffnete Cheftrainer Frank Schaefer (47) hingegen am Dienstag, dass er den FC nur noch bis zum Saisonende betreuen wird. Schaefer betonte, sein Rückzug sei aus „persönlichen Gründen“ erfolgt. Allerdings scheint ein Vorgang aus der Vorwoche seine Entscheidung beeinflusst zu haben. „In der vergangenen Woche sind Dinge aus der Mannschaftssitzung in die Öffentlichkeit gelangt. Das geht nicht, das darf nicht sein. Das hat die Arbeit erschwert“, sagte Schaefer.

Nach seinem angekündigten Rückzug vom Chefsessel hat am Rhein nun die Suche nach seinem Nachfolger begonnen. Unter anderem wird der frühere Frankfurter Michael Skibbe gehandelt. Schaefer wird dem Club auf jeden Fall erhalten bleiben. In welcher Funktion soll nach der Saison geklärt werden.

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