Quintett führt Liste an
5 Tore: Makaay (FC Bayern), Munteanu (Cottbus), Pantelic (Hertha), Gomez (Stuttgart), Diego (Bremen).4 Tore: Schlaudraff (Aachen), Kahe (Mönchengladbach), Amanatidis (Frankfurt), Sanogo (Hamburg), Hunt, Klose (beide Bremen).
Elf des 9. SpieltagsEnke (Hannover) – Szelesi (Cottbus), Gabriel (Bielefeld), Zuraw (Hannover) – Kamper (Bielefeld), Khedira (Stuttgart), Diego (Bremen), Galasek (Nürnberg) – Klose (Bremen), Makaay (FC Bayern), Hunt (Bremen).Der 10. SpieltagFreitag: Hannover - Bochum (20.30 Uhr). Sonnabend: Bremen - Cottbus, Leverkusen - Mainz, Hertha BSC - Nürnberg, Dortmund - Bielefeld, Wolfsburg - Hamburg, Aachen - Stuttgart (alle 15.30 Uhr). Sonntag: Schalke 04 - FC Bayern, Frankfurt - Mönchengladbach (beide 17 Uhr).Von Olaf ulbrich
Trainer in der Fußball-Bundesliga leben gefährlich. Bleibt der Erfolg aus, stehen sie prompt zur Diskussion. Die Entlassung erfolgt freilich erst, wenn die Vereinsführung sich hinter die Arbeit des Abschuss-Kandidaten gestellt und ihm den Rücken gestärkt hat. Nimmt man diese Treueschwüre als Indikatoren für bevorstehende Rauswürfe, arbeiten gleich fünf Übungsleiter auf Bewährung.
Besonders in Bedrängnis steht Marcel Koller beim Schlusslicht Bochum. „Es wird jetzt keine personellen Konsequenzen geben“, erklärte VfL-Manager Stefan Kuntz. Nach der vierten Niederlage im fünften Heimspiel gegen Wolfsburg (0:1) gilt die Arbeitsplatz-Garantie aber wohl nur noch bis zur Partie in Hannover am Freitag. „Wir werden entscheiden, wenn die Niederlage da ist“, formulierte Kuntz nebulös.
Trotz aller Treuebekundungen der Schalker Vereinsführung wackelt auch der Stuhl von Coach Mirko Slomka nach dem gestrigen 0:3 in Stuttgart immer heftiger.
Den Kopf zunächst aus der Schlinge gezogen haben Dortmunds Trainer Bert van Marwijk und Leverkusens Michael Skibbe. „Gehen Sie davon aus, dass sich van Marwijk im Januar mit Dortmund auf die Rückrunde vorbereitet und die dann auch überlebt“, beteuerte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem 1:1 in Nürnberg.
Aufatmen kann Ex-Nationaltrainer Skibbe, der die Diskussionen um seine Person bei Bayer Leverkusen mit dem 2:0 in Mönchengladbach vorerst beendete. „Wir gehen da gemeinsam durch“, hatte Sportdirektor Rudi Völler vorher angekündigt.
Mönchengladbachs Coach Jupp Heynckes droht nach drei Niederlagen in Folge derweil kein Ungemach. Das Gladbacher Urgestein ist wohl unkündbar. Gleiches gilt für Jürgen Klopp beim kriselnden FSV Mainz. Warum? Ganz klar: Kein Chef stellt sich lobend hinter den Trainer – das beruhigt.
