Unterdessen berichtete gestern das ZDF-Magazin „Frontal 21“, dass sich die meisten Vereine nach Einschätzung der Finanzexpertin Angelika Amend in einer wirtschaftlich dramatischen Lage befinden. „Die Situation ist überaus angespannt und sehr kritisch. Für die Bundesliga ist es fünf vor zwölf“, sagte die Anwältin, die die Jahresabschlüsse der Erstliga-Clubs untersucht haben soll.

Als „Musterbeispiele“ für solide Unternehmensführung hob Amend den Tabellenersten sowie das Schlusslicht der Bundesliga, FC Bayern München und SC Freiburg, hervor. Ins Mittelfeld stufte sie unter anderem Werder Bremen ein.

Dementiert hat die DFL die Meldung, dass ihr eine Ordnungsstrafe in Höhe von 25 000 Euro drohe, weil sie als Kapitalgesellschaft ihren Jahresabschluss nicht offen gelegt haben soll. Die Strafe soll auch den Clubs Bayer Leverkusen, Arminia Bielefeld und Hannover 96 drohen.