Oldenburg - Nach dem 0:2 (0:1) im Abstiegsduell gegen Carl Zeiss Jena droht den U-19-Fußballern des JFV Nordwest nach nur einem Jahr in der Bundesliga wieder der Gang in die Regionalliga. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt für den Tabellenletzten (22 Spiele, 15 Punkte) sechs Punkte.
Bei noch vier ausstehenden Spielen dürften nur noch die kühnsten Optimisten an die Chance für den JFV glauben. „Wir geben nicht auf, solange es rechnerisch möglich ist“, sagt Trainer Lasse Otremba, fügt aber auch an: „Insgesamt wollen wir die letzten vier Spiele gemeinsam genießen und dazu nutzen, uns weiterzuentwickeln.“
Das Spiel gegen Jena (22, 21) ging der JFV mutig an, war in der Anfangsphase präsent. Dann allerdings bewiesen die Thüringer ihre derzeitige gute Form und prüften ein ums andere Mal Torwart Thilo Pöpken, der aber stark hielt.
Ärgerlich für die Oldenburger: Die Führung für die Gäste fiel mit dem Pausenpfiff, als James-Kevin Nahr nach einer Flanke aus dem Halbfeld zur Stelle war. Das 0:2 folgte dann eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff durch Jeffrey Wittlich, der eine flache Hereingabe verwertete.
Chancen gab es auf beiden Seiten, so wäre es bei einem Treffer des JFV sicherlich noch mal eng geworden. Doch auch ein Strafstoß in der 75. Minute (Osman Atilgan verschoss) brachte keinen Erfolg. In der Schlussphase vergaben auch die Jenaer einen Elfmeter in einer für die Zuschauer unterhaltsamen Partie.
„Es hätte auch 3:6 ausgehen können“, so Otremba, der zugeben musste, dass die Gäste die bessere Mannschaften waren und verdient gewannen. Der Trainer hofft, dass von den zahlreichen verletzten Spielern in der Endphase der Saison einige zurückkehren.
In Nino Oeltjebruns und Luke Bleckmann durften sich zwei Spieler der U17 über einen Kurzeinsatz in der höchsten A-Jugend-Spielklasse freuen. An diesem Tag war dies vermutlich nur ein schwacher Trost. Im nächsten Spiel geht es am Samstag, 8. April, gegen den FC St. Pauli.
