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NWZonline.de Sport Fußball

U-21-Fußballer nutzen EM als Bühne

14.06.2017

Frankfurt Als die Jungstars der deutschen U 21 am Dienstag in Frankfurt versammelt waren, schwor Trainer Stefan Kuntz seine Mannschaft noch einmal auf das große Ziel ein. Auch ohne den verletzten Jonathan Tah hat der Traum vom Titel bei der an diesem Freitag beginnenden EM (16. bis 30. Juni) oberste Priorität, für zahlreiche Spieler geht es in Polen aber auch um die eigene Zukunft. Begehrte Profis wie Max Meyer, Maximilian Arnold oder Jeremy Toljan wollen das Turnier für Werbung in eigener Sache nutzen.

Als Vorbild dient dabei Serge Gnabry. Vor einem Jahr nutzte der in Deutschland fast vergessene Wirbelwind die Olympischen Spiele als Schaubühne und startete anschließend voll durch: Von der Reserve des FC Arsenal ging es zu Werder Bremen (dort steht er noch bis 30. Juni unter Vertrag) und nun sogar zu Bayern München. „Für mich könnte Serge auch bei Barcelona spielen“, sagte Gnabrys Olympia-Trainer Horst Hrubesch unlängst.

Zu einem ähnlichen Sprungbrett könnte die EM für Max Meyer werden. Während Gnabry, Davie Selke (zu Hertha BSC) und Maximilian Philipp (zu Borussia Dortmund) kurz vor der EM noch Klarheit schufen, schlug der Schalker eine Offerte der Königsblauen auf vorzeitige Vertragsverlängerung aus. Seither wird spekuliert, 1899 Hoffenheim soll interessiert sein. Schalke gibt sich derweil geduldig. Nicht ohne Grund: Spielt Meyer eine gute EM, steigt der Preis.

Das gilt auch für andere Spieler, etwa Jeremy Toljan von 1899 Hoffenheim. Während Clubkollege Nadiem Amiri kurz vor dem Abflug seinen bis 2018 laufenden Vertrag bis 2020 verlängerte, zögert Toljan. „Ich habe noch für ein Jahr Vertrag. Was darüber hinaus passiert, wird man sehen“, sagte er vor der Abreise nach Polen. Interesse an Toljan besteht angeblich in In- und Ausland. Auch die U-21-Nationalspieler Felix Platte (zuletzt von Schalke nach Darmstadt ausgeliehen) und der vom Hamburger SV umworbene Torhüter Julian Pollersbeck (Kaiserslautern) sind begehrt.

Stört die Ungewissheit innerhalb Teilen der Mannschaft also die deutsche EM-Mission? Kuntz, der am Dienstag das EM-Aus für Innenverteidiger Tah (Adduktorenverletzung) verkraften musste und Waldemar Anton vom Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96 nachnominierte, bleibt da gelassen. „Wir gehen locker mit diesen Geschichten um. Wir wissen, dass nicht alles vor der EM geklärt sein kann“, sagte Kuntz.

Obwohl Kapitän Maximilian Arnold und Mitchell Weiser bereits 23 Jahre alt sind, dürfen sie an der U-21-EM teilnehmen. Für die Trainer zählt bei der Berufung ihrer Spieler nicht deren Alter zu Beginn des Turniers, sondern das Alter zu Beginn der Qualifikation am Jahresbeginn 2015. Spieler, die in der Quali mitgewirkt haben und an oder nach dem 1. Januar 1994 geboren wurden, dürfen damit auch bei der Endrunde auflaufen. Im deutschen Kader sind von 23 Spielern 15 älter als 21.

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