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NWZonline.de Sport Fußball

Kaum Hoffnung auf deutsche Europacup-Erfolge

29.08.2018

Monaco (dpa) - Nach dem enttäuschenden Auftritt der deutschen Clubs im Fußball-Europapokal in der vergangenen Saison herrscht Skepsis an einem besseren Abschneiden in der anstehenden Spielzeit.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur glaubten nur 35 Prozent der Befragten, dass die Bundesliga-Teams wieder mehr Erfolg in Champions League und Europa League haben werden. 29 Prozent rechnen nicht mit einem deutschen Aufschwung in den internationalen Wettbewerben.

Am Donnerstag wird in Monaco die Gruppenphase in der Champions League ausgelost. Die Bundesliga stellt in Meister Bayern München, Schalke 04, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund diesmal wieder vier Starter. Am Freitag folgt die Auslosung der Gruppenphase für die Europa League. Pokalsieger Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen sind sicher dabei, RB Leipzig kann sich über die Playoffrunde am Donnerstag noch qualifizieren.

Im Vorjahr hatte der FC Bayern München als einziger Verein die K.o.-Phase in der Champions League erreicht und scheiterte dann im Halbfinale am späteren Sieger Real Madrid. In der Europa League schieden Hoffenheim, Hertha BSC und der 1. FC Köln in der Gruppenphase aus. Der SC Freiburg hatte diese nicht einmal erreicht. In der K.o.-Runde des kleinen Europacups kamen Borussia Dortmund und RB Leipzig nur ins Achtel- und Viertelfinale, nachdem sie zuvor in der Gruppenphase der Königsklasse jeweils Dritter geworden waren.

"Da muss die Bundesliga jetzt ein Stück weit Flagge zeigen in Champions League und Europa League. Wir haben Terrain verloren in den letzten Jahren. Wir waren im UEFA-Ranking vor ein paar Jahren Zweiter, lediglich die Spanier waren immer vor uns. In der Zwischenzeit haben uns nicht nur die Engländer, sondern sogar die Italiener überholt. Wir müssen ein bisschen aufpassen. Wir müssen ein Interesse haben anzugreifen", sagte Karl-Heinz Rummenigge.

Bayern München Vorstandschef kündigte zudem an: "Wir werden versuchen, dieses Jahr anzugreifen. Wir wollen das, was wir 2013 mit dem Sieg in London erlebt haben, in naher Zukunft wieder erreichen."

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