UNTERHACHING - Auch der SC Freiburg hat sich zum „Pokal-Deppen“ gemacht. Der Fußball-Bundesligist unterlag am Sonntag nach einer indiskutablen Leistung beim Drittligisten Spielvereinigung Unterhaching mit 2:3 (1:1) und ist damit erstmals seit 1997 in der ersten Runde des Cup-Wettbewerbs gescheitert. Für den neuen Trainer Marcus Sorg war es ein völlig missratener Pflichtspiel-Einstand.
„Das ist eine Niederlage, die richtig wehtut. Wir haben uns weniger als gewünscht gewehrt“, klagte der Freiburger Coach.
Roland Sternisko (17. Minute) und Mijo Tunjic mit zwei verwandelten Foulelfmetern (47. und 87.) machten vor 4100 Zuschauern den Überraschungscoup für das Team von Trainer Heiko Herrlich perfekt. „Die zweite Halbzeit war wie im Traum“, kommentierte Hachings Kapitän Jonas Hummels, der jüngere Bruder des Dortmunder Nationalspielers Mats Hummels: „Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“ Für Freiburg trafen Cedric Makiadi (10.) und der eingewechselte Stefan Reisinger (73.).
