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NWZonline.de Sport Fußball

MANIPULATIONSSKANDAL: Untersuchung tritt in entscheidende Phase

30.05.2006

ROM ROM/DPA/SID - Die Ermittlungen im italienischen Fußball-Manipulationsskandal treten in ihre entscheidende Phase. Die Staatsanwaltschaft Neapel hat gestern mit der Vernehmung mehrerer Clubchefs begonnen. Im Laufe dieser Woche soll auch der Kapitän der Nationalmannschaft, Fabio Cannavaro von Juventus Turin, vernommen werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass Juventus den Vertrag des Abwehrspielers „aufgeblasen“ habe, um Schwarzgeld anzusammeln.

Ebenso laufen die Ermittlungen des vom Fußballverbandes zur Klärung des Skandals beauftragten Staatsanwalts Francesco Saverio Borrelli auf Hochtouren. Er will seine Untersuchungen in den kommenden drei Wochen abschließen. Vor der Staatsanwaltschaft in Neapel musste gestern zunächst Diego Della Valle aussagen. Der Präsident des Serie-A-Clubs AC Florenz und sein Bruder Andrea mussten zu Spielen der Saison 2004/05 Stellung nehmen, bei denen Florenz von Schiedsrichtern begünstigt worden sein soll.

Heute soll auch der vor zwei Wochen zurückgetretene Verbandschef Franco Carraro aussagen. Ihm werden enge Beziehungen zum ehemaligen Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi, nachgesagt. Dem 68-Jährigen wird eine systematische Manipulation der Spielzeit 2004/05 zu Gunsten des italienischen Rekordmeisters vorgeworfen. Moggi soll mit Hilfe korrupter Unparteiischer die Liga beeinflusst haben.

Luciano Moggi und sein Sohn Alessandro sollen auch Druck auf Clubs bei Transfers von Spielern ausgeübt haben, die bei der Spieler-Vermittlungsgesellschaft GEA unter Vertrag standen. In den Sog der Ermittlungen um die GEA ist jetzt auch Davide Lippi, Sohn des Nationaltrainers Marcello Lippi, geraten. Auch der Lazio-Manager, Giuseppe De Mita, Sohn des ehemaligen italienischen Regierungschefs Ciriaco De Mita, steht auf der Liste der Ermittler.

Trainer Fabio Capello hat unterdessen Juventus Turin die Treue geschworen und den mutmaßlichen Drahtzieher Luciano Moggi in Schutz genommen. „Moggi hat allenfalls oberflächliche Vergehen begangen“, sagte der 59-jährige Coach der „La Gazzetta dello Sport“. „Juve hat keine Spiele gekauft“, behauptete Capello, der ein Angebot von Real Madrid hat.

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