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NWZonline.de Sport Fußball

Däbritz grätscht DFB zum Sieg

13.06.2019

Valenciennes Die Tor-Grätsche von Sara Däbritz hat die deutschen Fußballerinnen dem ersten Etappenziel bei der „Tour de France“ ganz nahe gebracht. Ohne die schmerzlich vermisste Dzsenifer Marozsan gewann die DFB-Elf ihr zweites WM-Spiel glücklich mit 1:0 (1:0) gegen Spanien. Der Achtelfinal-Einzug ist dem zweimaligen Weltmeister nach zwei Siegen kaum noch zu nehmen.

Im letzten Gruppenspiel am Montag gegen den WM-Neuling Südafrika reicht dem Olympiasieger ein Punkt zum Gruppensieg.

„Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte. Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir sind schwer ins Spiel gekommen“, sagte Offensivspielerin Svenja Huth im ZDF: „Wir hatten Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Dann wurden wir besser und haben uns reingekämpft.“

Däbritz (42. Minute) traf mit ihrem Tackling-Treffer aus kurzer Distanz für die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die im Vergleich zum mühsamen Auftaktsieg gegen China (1:0) drei Veränderungen vorgenommen hatte. Die erst 17 Jahre alte Lena Oberdorf, Lena Goeßling und Verena Schweers liefen von Beginn an auf. Spielmacherin Marozsan hatte im Spiel gegen die ruppigen Chinesinnen einen Bruch der linken Mittelzehe erlitten.

Vor 20 761 Zuschauern in Valenciennes kam der Rekord-Europameister nicht gut in die Partie. Die Spanierinnen, die in ihrer ersten Begegnung große Probleme mit Südafrika hatten (3:1), bestimmten das Geschehen.

Die deutsche Defensive offenbarte große Schwächen, Auch nach vorne brachte das verunsichert wirkende DFB-Team, dem in allen Mannschaftsteilen die Abstimmung fehlte, so gut wie nichts zustande. Erst Mitte der ersten Hälfte wurden die Deutschen etwas besser. Mehr als ein paar gute Ansätze im Offensivspiel über die rechte Seite waren allerdings nicht zu sehen. Insgesamt blieben die Spanierinnen das klar bessere Team. Die deutsche Führung fiel mehr oder weniger aus dem Nichts. Däbritz grätschte den Ball nach einem abgewehrten Kopfball von Spielführerin Alexandra Popp über die Torlinie.

Zu Beginn der zweiten Hälfte belebte vor allem die Einwechslung der 18 Jahre alten Klara Bühl für Kathrin Hendrich das deutsche Spiel. Insgesamt zeigte sich das Team im Vergleich zur ersten Hälfte stark verbessert. Die Partie stand auf Messers Schneide. Der zweite deutsche Treffer war genauso möglich wie der Ausgleich.

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