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NWZonline.de Sport Fußball

„Nicht quatschen, machen!“

27.04.2019

Vechta Leidenschaft: Dieses Wort ist am Donnerstagabend im Rasta-Dome in Vechta mehrfach gefallen. „Ohne Leidenschaft gibt es keinen Erfolg“, sagte beispielsweise Reiner Calmund. Der ehemalige Manager des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen war auf Einladung des Verbundes Oldenburger Münsterland (OM) und des Basketball-Bundesligisten Rasta Vechta zu Gast beim „2. OM-Treffpunkt Sport und Wirtschaft“. In seiner Rede vor etwa 360 Gästen sprach der 70-Jährige über Parallelen von Profisportvereinen und Wirtschaftsunternehmen.

Und genau diese Leidenschaft und dieses Feuer würde Calmund bei Rasta und Club-Boss Stefan Niemeyer spüren. „Deine Ansprache vorhin hat mich begeistert. Wow!“, sagte Calmund in Richtung Niemeyer. Nicht ohne Grund stehe der Aufsteiger so gut in der Tabelle da und sei in dieser Saison zu einem Playoff-Team gereift, sagte der 70-Jährige. Auch Unternehmer und Rasta-Beirat Hans-Bernd Kamps schlug in dieselbe Kerbe: „Rasta steht für Leidenschaft.“

Zuvor hatte sich Moderator Oliver Seidler aber Vechtas Philipp Herkenhoff geschnappt und ihn gefragt, was Rasta derzeit so stark macht. „Wir haben einen guten Teamgeist“, antwortete der 19-Jährige, der sich gerade für den Draft der nordamerikanische Profiliga NBA angemeldet hatte. „Wir haben von Spiel zu Spiel mehr Selbstbewusstsein aufgebaut. Das hat sich auf unsere Offensive übertragen.“

Nach dem erstmaligen Erreichen der Playoffs in der Vereinsgeschichte stünden spannende Wochen an, meinte Seidler weiter. Zu einem Ausblick, wie weit es für Vechta in den Playoffs geht, wollte sich der Club-Boss allerdings nicht hinreißen lassen. „Sportlich schauen wir in dieser Saison nur von Spiel zu Spiel“, sagte Niemeyer. Und wie stehen die Chancen, die Mannschaft zusammenzuhalten? „Rufen jetzt die Kings oder Dallas bei Philipp an, dann sag ich: geh, mach das. Wir hoffen aber natürlich, möglichst viele Jungs halten zu können und uns punktuell eventuell noch zu verstärken“, erklärte Niemeyer.

Der Clubchef würde gerne auch nach Europa gucken. Denn Vechta hat die Möglichkeit, kommende Saison in einem der vier europäischen Wettbewerbe zu starten. Doch die Teilnahme wäre mit großen Kosten verbunden, die nur durch ein noch größeres Engagement von Sponsoren zu decken sei, so Niemeyer. „Natürlich ist das in der Geschäftsstelle und bei mir ein Thema. Wir würden es vielleicht sogar gerne angehen. Aber fest steht noch nichts“, betonte er.

„Nicht quatschen, machen!“, sagte der für seine direkte Art bekannte Calmund und sprach damit die Unternehmer der Region an. „Ich freue mich doch als Unternehmen, wenn ich einen Bundesligisten dabei unterstützen kann, international zu spielen.“ Zumal Vechta bundesweit bereits für Aufsehen gesorgt hat. „Die Stadt Vechta und das Oldenburger Münsterland haben von uns ein billiges Marketing bekommen“, sagte der Club-Boss mit einem Augenzwinkern.

Doch das ist alles Zukunftsmusik, jetzt stehen erstmal die restlichen Spiele in der Hauptrunde an. In seinem fünftletzten Spiel tritt Vechta an diesem Samstag (20.30 Uhr) bei s.Oliver Würzburg an.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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