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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Verband startet brisanten Testlauf

14.09.2009

FRANKFURT /MAIN Revolution oder Rohrkrepierer: Die Gruppenphase der neuen Europa League wird zum brisanten Testlauf für die Einführung eines Torrichters. Das zusätzliche Personal soll dem Schiedsrichter nicht nur bei der Frage Tor oder nicht Tor assistieren, sondern bei allen strittigen Szenen im Strafraum und Umgebung. „Der Schiedsrichter wird über alle Vorgänge aller Art informiert, die er eventuell nicht gesehen hat“, heißt es in der von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) veröffentlichten Aufgabenbeschreibung.

Die Torrichter werden auf der gegenüberliegenden Seite des Schiedsrichter-Assistenten direkt neben dem Tor platziert sein und in Funkverbindung mit dem Referee stehen. „Generell bleiben sie hinter der Torlinie, aber sie können auch den Strafraum betreten, wenn sich das Spiel auf die andere Seite verlagert“, teilte die Uefa weiter mit. Um zu verdeutlichen, dass die Torrichter keine Entscheidungsbefugnis besitzen, haben sie keine Fahne. Die Brisanz des Tests verdeutlichte die Uefa mit der Anweisung an die Schiedsrichter, keine öffentlichen Aussagen zum Thema zu machen.

Von den deutschen Referees sind Knut Kircher (Rottenburg) und Michael Weiner (Giesen) an dem Experiment beteiligt. Während Weiner am ersten Spieltag nicht eingesetzt wird, ist Kircher für die Partie zwischen Benfica Lissabon und Bate Borisow eingeteilt. Peter Sippel und Markus Schmidt werden ihm dabei als Torrichter assistieren.

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Erste Erfahrungen mit den zwei zusätzlichen Offiziellen werden auch die Bundesliga-Clubs sammeln. Werder Bremen kämpft an diesem Donnerstag (21.05 Uhr/Sat 1) auf Madeira bei Nacional Funchal um die ersten Punkte in der Gruppenphase. Zuvor sind bereits der Hamburger SV bei Rapid Wien an diesem Donnerstag (19 Uhr/Sat 1) sowie Hertha BSC gegen FK Ventspils (Lettland) gefordert.

Die Meinungen über eine personelle Aufrüstung im Kampf gegen Fehlentscheidungen gehen schon vor Beginn des Experiments auseinander. „Zwei weitere Schiedsrichter im Bereich der beiden Tore sind für mich der einzig machbare Weg“, sprach sich Uefa-Präsident Michel Platini für eine menschliche Lösung aus. Eugen Strigel, Vize-Chef der DFB-Schiedsrichterkommission, plädiert dagegen für den Einsatz moderner Technik. „Auch bei einem Torrichter handelt es sich um einen Menschen,

der Fehler machen kann. Wir favorisieren die Lösung mit einem Chip im Ball“, sagte Strigel.

Nach dem Abschluss der Gruppenphase der Europa League liegt die Entscheidung über eine Zukunft mit sechs Offiziellen in den Händen des für Regelfragen zuständigen International Football Association Board.

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