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NWZonline.de Sport Fußball

Verfolger sitzen VfB nach 2:2 im Nacken

25.11.2013

Oldenburg /Steinburg Mit einem Punkt mussten sich die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg am Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel beim SV Eichede zufriedengeben. Der Aufsteiger aus dem Südosten von Schleswig-Holstein wurde vor 448 Zuschauern zum erwartet schweren Gegner, doch die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri hatte insbesondere mit den widrigen Platzverhältnissen beim Steinburger Stadtteil-Club zu kämpfen und kam nach zweimaligem Rückstand letztlich zu einem 2:2 (2:2).

„Wir haben zwei Punkte verloren – gefühlt hatten wir 80 Prozent Ballbesitz, haben alles probiert und sind Risiko gegangen, wurden aber nicht belohnt“, meinte Nouri nach dem Spiel und fügte hinzu: „Der Boden war wirklich schwer zu bespielen, äußerst tief und holprig. Das kam der destruktiven Spielweise von Eichede natürlich entgegen.“

Die Gastgeber bauten in der eigenen Hälfte ein engmaschiges Abwehrnetz auf, in dem sich die Oldenburger immer wieder verhedderten, und setzten offensiv nur auf Konter und Standardsituationen. Bei einer Ecke in der 4. Minute sprang VfB-Keeper Mansur Faqiryar unter dem Ball durch, doch Mohamed Aidara klärte auf der Linie. Wenig später hatte Karis Huseni die Führung für Eichede auf dem Fuß, setzte den Ball aber über das Gehäuse (10.).

„Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs am Anfang nicht so aufmerksam wie sonst waren“, urteilte Nouri, dessen Team sich zu viele ungenaue Pässe leistete und in der 23. Minute den ersten Gegentreffer einstecken musste. Huseni traf nach einem Freistoß aus kurzer Distanz. Im Gegenzug verpasste VfB-Torjäger Addy-Waku Menga das 1:1.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde machte es Kai Pröger besser. Der 21-Jährige, der beim TV-Spiel am vergangenen Montag in Meppen (2:2) mit einem sehenswerten Alleingang das 1:0 markiert hatte, erzielte aus rund 20 Metern das 1:1.

In der 45. Minute brachte Malik Issahaku die Gastgeber erneut in Front. Diesmal packte die VfB-Abwehr bei einem Eckball wieder nicht richtig zu. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Innenverteidiger Franko Uzelac nach einem Freistoß von Hendrik Großöhmichen mit dem Hinterkopf aber der erneute Ausgleich (45.+2).

„Mit jeder Minute wurde der Platz schlechter. Wir haben in der zweiten Halbzeit zwar druckvoller gespielt, aber nicht genügend Torgefahr kreiert“, so Nouri. Er stellte im zweiten Spielabschnitt auf eine Dreierkette um, die nach der Auswechslung des angeschlagenen und gelbbelasteten Uzelac mit Peer Wegener und Maycoll Canizales-Smith auf den Seiten sowie Hendrik Großöhmichen im Zentrum agierte.

In der Offensive spielte der VfB aber weiter zu umständlich, um Eichede in Bedrängnis zu bringen. Zweimal landete der Ball zwar im Tor des Aufsteigers, doch beide Treffer wurden wegen Abseits nicht anerkannt (77., 81.). In der Endphase sicherte Faqiryar den Oldenburgern mit einer Glanzparade bei einem Freistoß zumindest das Remis.

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