Verl/Kaiserslautern - Lange Gesichter bei Mainz 05 und dem FC Augsburg, großer Jubel bei den Außenseitern 1. FC Kaiserslautern und SC Verl nach ihren Sensationen: Beim „Aufstand der Kleinen“ in der ersten Pokalrunde waren die Roten Teufel vom Betzenberg (3. Liga) und die Ostwestfalen (4. Liga) die Protagonisten.
„40 000 Zuschauer und dann schießt du ein Tor – und alle rasten aus. Das ist einfach geil!“, sagte FCK-Profi Florian Pick, der für den Schlusspunkt beim 2:0 im Derby gegen die Mainzer sorgte. Auch in Verl genossen die Kicker den Augenblick des Triumphes, das 2:1 gegen Augsburg. „Heute ist etwas ganz Besonderes passiert“, meinte Verl-Trainer Guerino Capretti. „Das macht es für die Allgemeinheit im Fußball so süß und für uns umso saurer. Sauer sind wir, und zwar über unsere eigene Leistung“, sagte Augsburg-Coach Martin Schmidt.
Bei den Mainzern kam das Fehlverhalten der eigenen Anhänger hinzu. „Sowohl sportlich wie in der Außendarstellung haben wir nicht das daraus gemacht, was möglich gewesen wäre“, konstatierte Clubchef Steffen Hofmann und will die Unverbesserlichen unter den Fans, die Pyrotechnik aufs Spielfeld warfen, in Regress nehmen.
