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NWZonline.de Sport Fußball

VfB arbeitete sich durch komplizierten Modus

16.05.2017

Oldenburg Ein Mosaik musste der Deutsche Fußball-Bund nach der deutschen Wiedervereinigung für die Bundesliga-Spielzeit 1991/92 zusammensetzen. Er erhöhte mit Meister Hansa Rostock und Vizemeister Dynamo Dresden aus der aufgelösten DDR-Oberliga die Zahl der Mannschaften auf 20. Dafür mussten am Ende der Saison vier Erstligisten absteigen.

Knifflig gestaltete sich die Zusammensetzung der 2. Bundesliga. Durch den Zugang von Stahl Brandenburg, Chemnitzer FC, Carl Zeiss Jena, VfB Leipzig, Hallescher FC und Rot-Weiß Erfurt musste der DFB 24 Zweitligisten unterbringen. Er entschied sich für zwei Zwölferstaffeln. Brandenburg wurde dem Norden zugeteilt, die fünf anderen Ostclubs dem Süden.

Nach einer Hin- und Rückrunde bildeten jeweils die ersten Sechs in Nord und Süd eigene Aufstiegsrunden, die letzten Sechs jeweils Abstiegsrunden.

Der VfB Oldenburg erreichte mit 23:21 Punkten als Fünfter der Normalrunde hauchdünn die Aufstiegsrunde. Selbst der Neunte lag nur zwei Punkte zurück. Der damit gesicherte Klassenerhalt löste jede Verkrampfung. So rollte der VfB mit teilweise spektakulären Auftritten das Feld auf. Die Krefelder retteten sich vor 25 Jahren, am 17. Mai 1992, dann gerade noch ins Ziel. Im Süden wurde der 1. FC Saarbrücken Erster.

1992/93 wechselte der DFB zu einer eingleisigen Liga zurück, mit 24 Mannschaften und 46 Spieltagen. Der VfB geriet nach einem Drittel der Saison ins Rutschen und stieg als 22. zusammen mit Unterhaching, Braunschweig, Osnabrück, Düsseldorf, Remscheid und Darmstadt ab. In die Bundesliga rückten Freiburg, Duisburg und der VfB Leipzig auf.

1996 kehrten die Oldenburger mit Trainer Hubert Hüring sensationell in die Zweite Liga zurück. Doch der Kader erwies sich gegen Kaliber wie die späteren Bundesliga-Aufsteiger Kaiserslautern, Wolfsburg und Hertha BSC sowie die weiteren Teams früh als überfordert. Nach dem sofortigen Abstieg hat der VfB nie wieder an die heute verklärten alten Zeiten angeknüpft.

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