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NWZonline.de Sport Fußball

VfB bezahlt bei Werder-Talenten Lehrgeld

20.10.2014

Bremen Sich nur zu bemühen, reicht im Fußball nicht aus. Diese bittere Erfahrung machte am Sonntag Regionalligist VfB Oldenburg im Derby bei der U 23 von Werder Bremen. Das Team von Viktor Skripnik und Co-Trainer Alexander Nouri, Ex-Coach des VfB, kam vor 1034 Zuschauern auf Platz 11 am Weserstadion zu einem ungefährdeten 4:0-Erfolg. Der Tabellenzweite zeigte dabei eine Partie auf technisch hohem Niveau.

„Dabei hatten wir uns in der Woche gut vorbereitet“, sagte VfB-Trainer Kristian Arambasic enttäuscht und ergänzte: „Wir wussten, dass die Bremer eine technisch starke Truppe zusammen haben und wir eigentlich die Räume dicht machen wollten. Das ist uns in der Anfangsphase auch gelungen. Doch dann hat Werder jeden Fehler von uns hart bestraft.“

Stimmen zur Oldenburger Niederlage

Kristian Arambasic (VfB-Trainer): Die 1:0-Führung von Werder war das einzige Tor für die Bremer aus dem Spiel heraus. Alle anderen Tore gegen uns sind einfach nur ärgerlich.

Pierre Merkel (VfB-Spieler): Wir wussten, dass es bei den Bremern sehr schwer werden würde. Aber es kann doch nicht sein, dass wir uns im Derby so präsentieren.

20 Minuten lang hielt der VfB gut mit dem Nachwuchsteam der Bremer mit, erspielte sich einige Chancen und stand auch in der Abwehr sicher. Ein Freistoß in der 21. Minute brachte dann aber die 1:0-Führung, die beim VfB Wirkung hinterließ. Levent Aycicek hatte den Ball nach einer Finte ins Tor geschoben. „Der Freistoß war der Bauerntrick des Jahres“, ereiferte sich Kevin Samide über den unnötigen Rückstand: „Da haben wir schlichtweg gepennt.“

Mit der Führung im Rücken wurde Werder stärker und drängte die Gäste immer mehr in die Defensive. Die Konter des VfB verpufften. So wurden die guten Ansätze eine leichte Beute der Bremer. Auch das zweite Gegentor war vermeidbar. Wieder war es Aycicek, der mit einem Heber aus gut 25 Metern das 2:0 erzielte (34.). VfB-Torwart Jannik Zohrabian schaute zwar gegen die tiefstehende Sonne, machte aber dennoch keine gute Figur. Vier Minuten später vergab Samide die Chance zum 1:2.

Nach der Pause brachte Arambasic Serhan Zengin für Malte Grashoff und damit mehr Schwung in den VfB-Angriff. Doch nach einer Ecke köpfte Oliver Hüsing am schlecht postierten Zohrabian vorbei zum 3:0 ein (49.). In der Nachspielzeit holte der Torwart schließlich den Bremer Lukas Fröde von den Beinen. Janek Sternberg verwandelte den fälligen Strafstoß zum 4:0 (90.+3).

Zohrabian verletzte sich bei der Aktion schwer. Es besteht der Verdacht auf einen Bänderriss in der Schulter. Eine genaue Diagnose soll es an diesem Montag geben. Auf jeden Fall fällt der 21-Jährige erst einmal für mindestens zwei Wochen aus. Auch die Rückkehr des an der Hüfte lädierten Mansur Faqiryar ist noch nicht absehbar, so dass dem VfB ein Torwartproblem droht.

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