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NWZonline.de Sport Fußball

VfB dient als Sprungbrett in Bundesliga

19.09.2014

Oldenburg Mit der Beförderung zum Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat Joe Zinnbauer eine etwas eingeschlafene Tradition fortgesetzt. Denn schon vor dem 44-Jährigen gab es Trainer, die nach einem Engagement beim VfB Oldenburg ihren Weg in die Bundesliga fanden.

Zinnbauer hatte den VfB von 2005 bis 2010 betreut. In dieser Woche war er nach der Trennung von Mirko Slomka vom Regionalliga-Trainer der U 23 des HSV zum Coach der Bundesliga-Mannschaft aufgestiegen. An diesem Sonnabend (15.30 Uhr) sitzt er im Heimspiel gegen Bayern München erstmals als Cheftrainer auf der Bank.

„Ich musste ganz schön ackern, um Erstliga-Trainer zu werden“, erinnert sich Wolfgang Sidka (60). Er kam im Herbst 1989 als Spieler nach Oldenburg. Nach der Trennung von Trainer Joachim Krug agierte er zunächst als Spielertrainer, ehe er sich beim damaligen Zweitligisten ganz aufs Coachen konzentrierte. Bis zum Frühjahr 1993 blieb er im Amt, ehe er wegen ausbleibender Erfolge gehen musste. Im Jahr davor war der VfB unter Sidka noch knapp am Bundesliga-Aufstieg vorbeigeschrammt. „Auch wenn ich da schon wertvolle Erfahrungen im Profigeschäft gesammelt hatte, war für mich der spätere Aufstieg in die erste Bundesliga schon eine gewaltige Umstellung und ein großer Sprung“, sagt der heute in Berlin lebende Sidka.

Wie auch Zinnbauer (er arbeitete nach seiner Oldenburger Zeit einige Jahre als Assistenz- und Nachwuchstrainer beim Karlsruher SC) ging Sidka nicht direkt zu einem Bundesligisten. Über die Stationen Tennis Borussia Berlin, Arminia Bielefeld und FC Oberneuland (jeweils als Cheftrainer) wurde er im Sommer 1997 Assistent des damaligen Werder-Trainers Dixie Dörner. Als der wenige Wochen nach Saisonbeginn entlassen wurde, übernahm Sidka den Chefposten.

Auch dem ehemaligen Mittelfeldspieler gelang es aber nicht, dauerhaft Erfolg zu haben. Nach dem Wechsel von Otto Rehhagel zum FC Bayern im Sommer 1995 verschliss Werder vier Trainer (Aad de Mos, Dörner, Sidka und Felix Magath) in knapp vier Jahren. Erst Thomas Schaaf, der die Mannschaft im Mai 1999 übernahm und 14 Jahre lang im Amt blieb, brachte wieder Ruhe in den Verein.

Sidka und Zinnbauer sind aber nicht die einzigen, die über den VfB und weitere Stationen Bundesliga-Cheftrainer wurden. Der im Jahr 2000 im Alter von 81 Jahren verstorbene Kurt Koch trainierte den VfB von 1960 bis 1965 sowie von 1970 bis 1971. Zwischenzeitlich betreute er (teils gemeinsam mit Georg Knöpfle) von 1967 bis 1969 den Hamburger SV.

Den direkten Weg vom VfB Oldenburg zu einem Bundesligisten ging in diesem Sommer Alexander Nouri. Er wechselte vom Regionalligisten zu Werder Bremen. Dort ist er Assistenztrainer von Viktor Skripnik bei der U 23. Gleichzeitig fungiert Nouri als Bindeglied zu den Profis um Cheftrainer Robin Dutt. So reiste Nouri (35) in der Saisonvorbereitung auch mit ins Trainingslager der Profis.

Wie sein Vorgänger auf der VfB-Bank träumt auch der Nouri-Nachfolger Kristian Arambasic davon, bald die Fußballlehrer-Ausbildung zu absolvieren und damit die Voraussetzung für einen Cheftrainer-Job im Profibereich zu schaffen. „Natürlich möchte ich sportlich auch noch höherklassiger arbeiten – am liebsten mit dem VfB. Ich bin heiß auf diesen Verein“, erklärt der 37-Jährige.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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