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NWZonline.de Sport Fußball

VfB erhält trotz Remis viel Lob

11.11.2013

Rehden „Auf geht’s!“ rief Trainer Alexander Nouri mit dem Anpfiff im Waldstadion in Rehden seinen Spielern des VfB Oldenburg zu. Doch entgegen den bisherigen Begegnungen herrschte bei seiner Mannschaft am Sonntag beim BSV Rehden Ladehemmung. Durch das 0:0 verlor der VfB die erst wenige Tage zuvor erkämpfte Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga wieder an den VfL Wolfsburg II.

Die 1800 Zuschauer bekamen dennoch ein packendes Nachbarschaftsderby zu sehen, das auf beiden Seiten mit viel Kampf und Verbissenheit geführt wurde. Einziges Manko waren die fehlenden Tore. Beide Trainer waren sich nach dem Spiel einig, dass die Begegnung alles geboten hat, was Fußball so spannend machen kann.

„Der BSV hat eine starke Leistung gezeigt, war vom Trainer super eingestellt und hat sich hochmotiviert und physisch stark gezeigt“, sagte Nouri. Sein Gegenüber Björn Wnuck gab das Kompliment zurück: „Der VfB hatte die Riesenchance kurz vor der Pause durch Laabs. Es ist schon eine klasse Truppe, die der VfB Oldenburg derzeit aufbietet. Die sind nicht ohne Grund als Tabellenführer hierher gekommen.“

In der ersten Halbzeit dominierten allerdings die Gastgeber, von Beginn an wurde der VfB unter Druck gesetzt. Die Gäste kamen zunächst nur zu vereinzelten Kontern, die dann allerdings überhastet vergeben wurden.

In der 15. Minute landete der Ball im Rehdener Tor: Nils Laabs drückte eine präzise Hereingabe von Kai Pröger volley über die Linie, doch der Schiedsrichterassistent hatte eine Abseitsstellung gesehen. In der Folgezeit verschärfte Rehden den Druck, scheiterte dabei immer wieder am überragenden VfB-Torwart Mansur Faqiryar (18. Minute, 21., 23.). „Wir haben zu ängstlich begonnen“, meinte ein selbstkritischer Musa Karli und Maycoll Canizales-Smith ergänzte: „In der ersten Halbzeit sind wir nicht so richtig ins Spiel gekommen. Das, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir nicht so richtig umsetzen.“ Dennoch hatte Laabs kurz vor dem Seitenwechsel die Führung für Oldenburg auf dem Fuß: Doch der Mittelfeldspieler scheiterte frei vor dem Tor an Rehdens Keeper Milos Mandic.

Nach der Halbzeit brachte Nouri Mohamed Aidara für Lucas Höler ins Spiel. Diese Maßnahme sorgte sogleich für mehr Druck des VfB nach vorne. Rehden blieb weiterhin gefährlich, scheiterte aber ebenso wie der VfB immer wieder an eigenen Ungenauigkeiten im Abschluss.

So landete in der 56. Minute ein Schuss von Pröger am Außennetz. Wenig später konnte Rehdens Torwart Mandic einen direkt ausgeführten Freistoß von Franko Uzelac nur abklatschen, der Nachschuss von Leo Baal verfehlte das Tor knapp. In den letzten 20 Minuten ging es dann hin und her – der entscheidende Treffer gelang jedoch keiner Mannschaft mehr.

Oldenburgs Uzelac zog trotz der verlorenen Tabellenführung ein zufriedenes Fazit: „Wir können mit dem Punkt letztendlich zufrieden sein. Der Gegner hat uns alles abverlangt.“

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