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NWZonline.de Sport Fußball

VfB-Express nimmt wieder Fahrt auf

24.02.2014

Oldenburg Als Franko Uzelac am Sonntag kurz nach dem Regionalliga-Duell gegen die U 23 von Werder Bremen auf den Zaun kletterte, um mit den treuesten VfB-Fans auf der Stehtribüne und seinen Teamkollegen auf dem Rasen davor die Humba anzustimmen, war es die Krönung einer für ihn persönlich perfekten Woche und der Abschluss eines starken Auftritts der Oldenburger Fußballer im heimischen Marschwegstadion. Vor 2355 Zuschauern gewann die Auswahl von Trainer Alexander Nouri souverän mit 3:0 (1:0) und zog durch den ersten dreifachen Punktgewinn seit Ende November am Rivalen aus der Hansestadt wieder vorbei auf Rang drei.

„Dieser Sieg war enorm wichtig. Die Erwartungshaltung ist ohnehin sehr groß – und nach den beiden Unentschieden war der Druck auch gestiegen“, meinte Uzelac mit Blick auf die Punktverluste in den ersten Spielen nach der Winterpause gegen Flensburg (2:2) und bei Victoria Hamburg (1:1). Damit hatten die Oldenburger im Titelrennen etwas den Anschluss nach ganz oben verloren, rückten aber nun wieder am Werder-Nachwuchs vorbei auf Rang drei und gleichzeitig wieder näher an Spitzenreiter VfL Wolfsburg II (am Sonnabend 1:1 in Meppen) heran.

„Wir haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir wieder in Fahrt kommen“, erklärte Uzelac, der am Donnerstag mit einem positiven Gefühl von einem mehrtägigen Lehrgang des kroatischen Verbandes für U-20-Spieler zurückgekehrt war und wieder für Tim Petersen in die Startelf rückte.

Im Duell mit der Werder-Reserve hatte diese die erste richtige Torchance. Ein Kopfball von Oliver Hüsing strich knapp am Tor vorbei (18. Minute). Auf der anderen Seite scheiterte Kai Pröger nach einer Kombination mit Lucas Höler an Gästekeeper Richard Strebinger (27.), ehe VfB-Torhüter Mansur Faqiryar mit einem starken Reflex einen von Daniel Halke abgefälschten Schuss von Özkan Yildirim über die Latte lenkte (35.). Nach einer Drangperiode der Bremer tauchte Addy-Waku Menga fünf Minuten vor der Pause plötzlich völlig frei vor dem Werder-Tor auf, doch Strebinger lenkte den Ball um den Pfosten. Nur wenig später machte es Lucas Höler besser. Er erlief einen Steilpass und traf zum 1:0 für den VfB (42.).

„Das Tor fiel zur richtigen Zeit“, meinte Uzelac, der mit seinen Teamkollegen äußerst abgeklärt und routiniert dem Gegner in der zweiten Halbzeit kaum noch Platz und Raum für Offensivaktionen gönnte. Einzige Chance der Bremer war ein 18-Meter-Schuss von Julian von Haacke, der knapp neben dem Tor von Faqiryar landete (63.).

Der VfB kam dagegen durch Menga zu weiteren Chancen (52., 66.) und wurde für den großen läuferischen Einsatz in der 68. Minute mit dem 2:0 belohnt. Nach einem Steilpass von Maycoll Canizales-Smith spitzelte Leo Baal Strebinger den Ball spitzbübisch durch die Beine. Nach einer Ecke machte Peer Wegener mit einem Schuss aus acht Metern alles klar (77.).

„Unser Kollektiv hat super funktioniert. Werder kam eigentlich nur über Standards zu gefährlichen Situationen“, meinte Höler. „Unser Trainer hat uns gut eingestellt, wir haben gut gespielt und darum verdient gewonnen“, resümierte Menga, nachdem er die von Uzelac angestimmte Humba mit seinem Kind auf den Schultern zelebriert hatte.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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