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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: VfB gibt 3:0-Führung noch aus der Hand

22.09.2014

Oldenburg Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg kommt weiter nicht von der Stelle. Auch gegen den Tabellenletzten FT Braunschweig reichte es am Sonntag nicht zum ersten Heimsieg. Das Team von Trainer Kristian Arambasic verspielte eine 3:0-Halbzeitführung und musste sich vor 1278 Zuschauern im Marschwegstadion am Ende mit einem 3:3 begnügen. „Wir wollten endlich den verdammten ersten Heimsieg unter Dach und Fach bringen“, sagte ein enttäuschter VfB-Trainer Arambasic, „doch was nach dem 1:3 passiert ist, muss ich erst einmal sacken lassen.“

Stimmen zum Spiel

Kristian Arambasic (VfB-Trainer): Ich finde es schade, dass wir am Ende Angsthasen-Fußball gezeigt haben. Es wurden die einfachsten Bälle zum Gegner gespielt. Ich bin wahnsinnig enttäuscht.

Marcus Gallo (Co-Trainer FT Braunschweig): Wir sind froh über den Punktgewinn. Der VfB hat uns am Leben gelassen.

Nils Laabs (VfB-Stürmer): In der ersten Halbzeit haben wir dem Gegner keine Chance gelassen. Nach dem Seitenwechsel lief gar nichts mehr.

Julian Lüttmann (Sportlicher Leiter VfB): Wir hatten den Gegner im Griff. Nach dem 1:3 sind wir auseinandergebrochen. Junge Spieler, die das Profitum vor Augen haben, dürfen sich so nicht aus der Bahn werfen lassen.

Dabei zeigte der VfB in der ersten Halbzeit ein furioses Spiel und ging bereits in der 7. Minute durch einen sehenswerten Kopfballtreffer von Thorsten Tönnies in Führung. Immer wieder angetrieben vom umsichtigen Alessandro Ficara und einem wie aufgedreht spielenden Tönnies spielte die Heimmannschaft den Gast an die Wand.

Seine gute Leistung krönte Tönnies in der 33. Minute wiederum per Kopf mit dem 2:0. Braunschweig versuchte, das Angriffsspiel des VfB durch nicklige Fouls zu unterbinden. Schiedsrichter Murat Yilmaz zückte fünfmal die Gelbe Karte gegen Gästespieler. Bremsen konnten die Braunschweiger den Angriffswirbel des VfB indes nicht. Kurz vor dem Halbzeitpfiff spielte Ficara im Strafraum seine Gegenspieler aus und sorgte für die beruhigende 3:0-Halbzeitführung – ein Ergebnis, was sogar noch deutlich höher hätte ausfallen können.

Ganz anders verlief die Begegnung dann nach dem Seitenwechsel. Zunächst drückte der VfB zwar weiter und erspielte sich gute Torchancen, diese wurden aber teils kläglich vergeben. Nach einem Stellungsfehler von Franko Uzelac kam Braunschweig durch Ersin Arayici (63.) zum 1:3 – der Startschuss für eine kuriose Schlussphase. Das Tor zeigte beim VfB derart Wirkung, dass plötzlich nichts mehr zusammenlief. Fehlpässe häuften sich und einfache Zuspiele gelangen nicht mehr. Braunschweig witterte Morgenluft und kam nur vier Minuten später durch Nils Gehde zum 2:3-Anschlusstreffer. Wieder war ein Fehler von Uzelac vorausgegangen.

Als die Fans auf den Rängen bereits darüber diskutierten, warum Arambasic nun keine Auswechslungen vornahm, um wieder Ruhe in das eigene Spiel zu bringen, kam in der 74. Minute Nils Laabs für Florian Stütz in die Partie. Eine Maßnahme, die wohl schon zu spät kam. Denn der VfB hatte mittlerweile komplett seine Linie verloren. Die Braunschweiger ließen nicht locker und erzielten schließlich durch einen schnellen Konter in der 90. Minute den umjubelten Ausgleich durch Dominik Franke.

FT-Trainer Uwe Walther hatte seine Spieler in der Halbzeitpause davor gewarnt, sich vom VfB vorführen zu lassen: „Wir haben gemerkt, dass Oldenburg nach dem ersten Gegentreffer unruhig wurde und auch die Kraft nachließ. Da haben wir einfach nicht locker gelassen und wurden für unseren Mut belohnt.“

Die 1278 Fans des VfB indes verschafften ihren Unmut über die Leistung in der zweiten Halbzeit Luft und verabschiedeten ihr Team mit lauten Pfiffen in die Kabine.

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