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NWZonline.de Sport Fußball

VfB gibt 3:1-Führung fahrlässig aus der Hand

11.04.2011

NORDHORN Ein fast unglaubliches Spiel lieferten sich am Sonntag die Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn und der VfB Oldenburg. Als die meisten der 450 Zuschauer im Nordhorner Stadion schon an einen klaren Oldenburger Sieg glaubten, ließ sich der VfB noch eine sichere 3:1-Führung aus der Hand nehmen. 4:3 gewann die Eintracht, obwohl sie ab der 43. Minute in Unterzahl spielen musste.

Kapitän Herion Novaku hatte VfB-Mittelfeldspieler Alexander Nouri mit einem Ellenbogencheck zu Boden gestreckt. Der gute Schiedsrichter Thorsten Bohmann vom FC Rastede hatte keine andere Möglichkeit, als die Rote Karte zu zeigen. Nordhorn gewann aufgrund einer kämpferischen Glanzleistung in den letzten 20 Minuten, aber auch durch haarsträubende Abwehrfehler und Unvermögen bei der Chancenverwertung auf VfB-Seite.

Das Spiel hatte gut für den VfB begonnen, weil Julian Harings mit einem trockenen Linksschuss aus 20 Metern zum 1:0 traf (17.). Aber schon sechs Minuten später gelang Novaku der Ausgleich. Dennis Thueroff hatte sich gegen die aufgerückte VfB-Abwehr durchgesetzt. Seinen Heber konnte VfB-Torwart Jonas Gottwald noch parieren, aber Novaku war zur Stelle und schob zum 1:1 ein (23.).

Der VfB blieb überlegen und kam zur erneuten Führung durch Tim Schwarz (34.). Nouri hatte gegen die Latte des Nordhorner Tores geschossen, den Abpraller versenkte der Stürmer direkt aus 18 Metern. Harings (35.) und Mehmet Ari (37.) verpassten weitere gute Tormöglichkeiten, ehe Nordhorn nach dem Platzverweis nur noch zu zehnt in die Pause ging.

Als Peer Wegener kurz nach dem Wechsel das 3:1 per Kopfball nach einer Ecke gelang (52.) und der VfB sich immer mehr Spielanteile sichern konnte, schien der Braten gegessen. „Es ist immer schwer, gegen zehn Mann zu spielen“, klagte VfB-Trainer Torsten Fröhling nach Spielende: „Ich habe noch in der Pause darauf hingewiesen, dass das jetzt eine Kopfsache wird.“

Seine Spieler hatten anscheinend nicht zugehört: Schwarz (56., 77.) und der eingewechselte Patrick Degen (63., 72., 75., 77.) vergaben beste Möglichkeiten. Das machte Steve Sam besser. Der Ex-VfBer nutzte eine eklatante Schwäche von Gottwald beim Herauslaufen zum 2:3 (73.) und einen schweren Patzer des eingewechselten Philipp Schikora zum Ausgleich (80.).

Doch damit nicht genug: Der indisponierte Schikora ließ sich in der Schlussminute von Bertino Nacar versetzen, so dass der quirlige Danny Arend nur noch den Fuß zum 4:3 hinhalten musste.

Shefqet Lajci (Eintracht-Trainer): Wir mussten vor Spielbeginn unsere Abwehr umstellen, daher hatten wir einige Probleme. Aber mein Team hat in der zweiten Halbzeit aufopferungsvoll gekämpft und – obwohl wir 47 Minuten in Unterzahl waren – cleverer gespielt als der Gegner.

Torsten Fröhling (VfB-Trainer): Wir wussten, dass wir unser Heil in der Offensive suchen müssen. Wir haben dann ja auch genug Chancen bekommen und drei Tore gemacht. Aber unsere Abwehrleistung war einfach ganz schlecht – und wir waren zu dumm, das 3:1 über die Bühne zu bringen.

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