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NWZonline.de Sport Fußball

VfB lässt nach Pokal-Frust Tore sprechen

28.04.2014

Oldenburg Direkt nach dem brillanten 8:0-Erfolg gegen den Goslarer SC bildete das Team von Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg einen Kreis für eine Ansprache von Kapitän Mansur Faqiryar. Danach ging das Team kurz geschlossen zu den hartgesottenen Fans, um sich für die Unterstützung zu bedanken – und verabschiedete sich danach rasch in die Kabine. Für große Feierlichkeiten, wie sie nach so einem Sieg eigentlich zu erwarten wären, waren die Spieler diesmal nicht zu haben.

„Wir wollten ein Zeichen setzen – es geht absolut nicht, dass Spieler persönlich aufs Übelste angegangen werden“, erklärte Faqiryar das Verhalten an diesem Sonntag mit Blick auf die Vorkommnisse nach der 0:1-Pleite im NFV-Pokal-Halbfinale bei Oberligist FT Braunschweig. Nach dem Spiel am Ostermontag waren die VfB-Akteure teils arg beschimpft worden.

„Jeder, der blaues Blut in sich hat, war immens enttäuscht, aber so etwas geht nicht – wir müssen uns einfach nicht alles bieten lassen“, sagte Faqiryar. „Die Mannschaft hat die brutal-geilste Antwort auf alles gegeben“, sagte VfB-Teammanager Jörg Rosenbohm zum Auftritt am Sonntag vor nur 1121 Zuschauern. Es war der zweitschlechteste Zuspruch bei einem Heimspiel in dieser Saison. Am 9. Februar beim 2:2 gegen Flensburg waren es 1105 Besucher gewesen.

Viele Fans, die nicht ins Marschwegstadion gekommen waren, dürften sich im Nachhinein ärgern. Die VfB-Spieler ließen nach der ganzen Kritik, die nach der Pokalpleite auf sie eingeprasselt war, Tore sprechen, deklassierten den drittplatzierten Rivalen und rückten ihm bis auf einen Punkt auf die Pelle.

Nachdem Muhamed Alawie die erste Chance für die Gäste vergeben hatte (1. Minute), nutzten die Oldenburger immer wieder geschickt die Räume aus, die ihnen die weit aufgerückten Außenverteidiger des Gegners boten. Ein Konter nach einem Eckball über Nils Laabs, Thorsten Tönnies und Shaun Minns brachte das frühe 1:0 durch Kevin Samide (6.).

Nachdem Faqiryar stark einen Kopfball von Kai-Fabian Schulz abgewehrt hatte (20.), erhöhte Laabs mit einem Traumtor auf 2:0 (32.). Der Stürmer drosch den Ball aus 25 Metern nach einem Pass des zuvor allerdings wohl im Abseits postierten Addy-Waku Menga ins Gästetor (32.). Letzterer erzielte noch vor der Pause nach einer starken Balleroberung von Tönnies in ähnlicher Manier das 3:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel legte Menga zunächst Samide das 4:0 auf (52.), um dann nach einem Pass von Tönnies ebenfalls zu seinem zweiten Treffer zu kommen (65.). Nach einer starken Vorarbeit des eingewechselten Lukas Höler erhöhte Samide sein persönliches Torkonto auf drei (68.), doch Menga zog nach. Laabs setzte nach einem geblockten Höler-Schuss Tönnies ein, und dessen Flanke nutzte der Torjäger per Flugkopfball zu seinem dritten Treffer (83.). Kurz darauf durfte sich auch Höler in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Foul an ihm selbst markierte er per Strafstoß das 8:0 (85.).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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