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NWZonline.de Sport Fußball

VfB-Niederlage sorgt für Gesprächsbedarf

17.11.2014

Hamburg Über diese Niederlage wird noch zu reden sein: Nachdem die Regionalliga-Fußballer des VfB am Sonnabend im dritten Spiel unter seiner Regie zum ersten Mal nicht als Sieger den Platz verlassen hatten, war Trainer Predrag Uzelac mehr als unzufrieden mit der Leistung. Die Oldenburger kassierten bei der U 23 des FC St. Pauli vor 252 Zuschauern eine 2:4 (0:2)-Pleite, verpassten den möglichen Sprung auf Rang sechs und fielen stattdessen auf Platz zwölf zurück.

„Einige meiner Spieler haben heute eine Einstellung gezeigt, die ich so nicht gelten lassen kann“, ereiferte sich ein enttäuschter Uzelac nach dem Schlusspfiff: „In der kommenden Woche wird es klare Worte geben. Meine Jungs sollten sich einmal ein Beispiel an den vielen Fans nehmen, die mit nach Hamburg gekommen sind. Die haben die Mannschaft 90 Minuten beispielhaft unterstützt.“

Vor dem Anpfiff hatte der Trainer für eine Überraschung gesorgt. Sieben Wochen nach der schweren Verletzung im Spiel gegen FT Braunschweig (Riss des Syndesmosebands) stand Moritz Steidten wieder in der Startelf. „Eigentlich waren ja mindestens zehn Wochen Pause eingeplant“, erklärte der Innenverteidiger: „Doch die Heilung nach der OP ist gut verlaufen.“

Stimmen zum Spiel

Remigius Elter (Trainer der U 23 des FC St. Pauli): Unser Sieg ist hochverdient. Beim 1:3 des VfB hätte das Spiel kippen können. Da haben wir zu wenig gegengehalten, und die Oldenburger haben gezeigt, zu was sie in der Lage sein können. Florian Stütz (Mittelfeldspieler des VfB): Wir sind in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Es waren einfach nur blöde Gegentore.

Der 26-jährige Abwehrspieler konnte aber nicht verhindern, dass die wie aus einem Guss spielende Gastgeber-Elf durch zwei Tore des quirligen Nico Empen schnell mit 2:0 führte (9., 21.). Auch danach dominierte der Nachwuchs des Kiez-Clubs, der VfB kam nur zu wenigen Kontern. Pierre Merkel verpasste den Anschlusstreffer, als er in der 36. Minute einen Pass von Paul Kosenkow aus acht Metern nicht im Tor unterbrachte, sondern den Ball weit über die Latte drosch.

Uzelac hatte in der Pause mehr Zeit als üblich, seine Mannschaft neu einzustellen, da sich einer der Schiedsrichterassistenten bei einem Sturz an der Außenlinie verletzt hatte und die Gastgeber sich unter den Zuschauern nach einem Ersatz umschauen mussten. Als schließlich ein neuer Mann gefunden war, begann die Partie mit 25-minütiger Verspätung.

„Wir haben der Schiedsrichter-Beobachterin mitgeteilt, dass wir unter Protest weiterspielen werden“, erklärte VfB-Sportleiter Julian Lüttmann und ergänzte nach dem Spiel: „Ich denke, mit unserer Entscheidung lagen wir gar nicht so falsch, denn der neue Mann an der Linie übersah beim vierten Tor für St. Pauli, dass dieses aus stark abseitsverdächtiger Position erzielt worden war.“

Zuvor waren die Gastgeber in der 51. Minute durch Kwasi Okyere Wriedt mit 3:0 in Front gegangen. Mit der Hereinnahme von Kevin Samide (46.) und Tobias Ahrens (54.) für die enttäuschenden Christopher Braun und Paul Kosenkow zeigte der VfB positive Ansätze, kam durch Merkel zum 1:3 (60.) und drängte eine Viertelstunde lang auf das 2:3. Das besagte 1:4 durch Tjorben Uphoff machte die Hoffnungen auf einen Punktgewinn aber zunichte (74.). Das zweite VfB-Tor durch Alessandro Ficara (89.) half den Gästen nicht mehr weiter.

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