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Fußball VfB Oldenburg feiert ersten Heimsieg

Wolfgang Wittig

Oldenburg - Erleichterung beim VfB Oldenburg: Durch den deutlichen 4:0 (3:0)-Erfolg gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig II ist den Regionalliga-Fußballern von Trainer Dietmar Hirsch am Sonnabend nicht nur der erste Heimsieg der neuen Saison geglückt, sondern zugleich der Sprung von Platz elf auf Rang sechs in der Tabelle.

Aufwärtstrend bestätigt

„Wir konnten den Aufwärtstrend aus der Partie in Wolfsburg fortsetzen“, zeigte sich Hirsch zufrieden – wohlwissend, dass die Gäste seiner Elf in allen Belangen unterlegen waren und die Defensive des Vizemeisters nur ganz selten in arge Bedrängnis bringen konnten. So in der ersten Minute, als die Eintracht vom Anstoß an direkt auf das Tor von Patrick Nettekoven zumarschierte. Doch der VfB-Torwart parierte die scharfe Flanke bravourös.

Nur sieben Minuten später bewies er sein Können erneut und entschärfte einen direkten Freistoß von Eros Dacaj aus 22 Metern mit einer kurzen Faustabwehr. Ibrahim Temin nahm den Abpraller an der Strafraumgrenze auf und schickte Daniel Franziskus mit einem langen Pass auf die Reise in die gegnerische Hälfte. Braunschweigs Mohammad Baghdadi konnte den VfB-Angreifer nur noch mit einer Notbremse von den Beinen holen (8. Minute).

Schiedsrichter Fynn Kohn zeigte die Rote Karte, und Franziskus zirkelte den Freistoß aus 22 Metern unhaltbar ins linke obere Toreck (9.). Der VfB drängte in Überzahl weiter – mit Erfolg: Kapitän Thorsten Tönnies zauberte fast von der Grundlinie einen Pass artistisch zurück in die Strafraummitte, wo Michael Denz den Ball volley aufnahm und flach zur 2:0-Führung einschoss (16.).

Nachdem Conrad Azong nach einem Alleingang fahrlässig den möglichen dritten Treffer vergeben hatte (33.), erhöhte Franziskus mit dem Pausenpfiff auf 3:0. Nach einem Gestochere in der Braunschweiger Abwehr drückte er den Ball über die Torlinie.

Tönnies als Vorbereiter

Nach der Pause brachte Hirsch Zugang Christopher Kramer für den zwar eifrigen, aber glücklosen Azong. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff war es wieder der agile Tönnies, der den nächsten Treffer vorbereitete: Ibrahim Temin traf nach klugem Zuspiel per Flachschuss – 4:0.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließ es der VfB nun etwas ruhiger angehen und schonte die Kräfte. „Natürlich haben uns die frühe Rote Karte und die damit verbundene Überzahl in die Karten gespielt“, bilanzierte Hirsch: „In den letzten 20 Minuten waren wir nicht mehr so dynamisch. Aber das ist bei einer so klaren Führung menschlich.“

Auch Doppeltorschütze Franziskus zeigte sich zufrieden: „Es war ein gutes Spiel von uns. Die Automatismen greifen immer besser. Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Flensburg.“ Dort tritt der VfB am kommenden Sonntag (14 Uhr) an.

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