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NWZonline.de Sport Fußball

Regionalliga-Lizenz Nur Unter Auflagen: VfB Oldenburg und SSV Jeddeloh müssen nachsitzen

10.05.2017

Oldenburg Die gute Nachricht: Der VfB Oldenburg und Aufsteiger SSV Jeddeloh können für die kommende Spielzeit in der Regionalliga Nord planen. Die nicht ganz so gute: Beide Clubs haben die Lizenz für die vierte Liga nur mit Auflagen erhalten. Das geht aus einer Mitteilung des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) hervor.

Die NFV-Zulassungskommission hatte zuvor 28 Vereinen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein die Zulassung für die Regionalliga-Saison 2017/2018 erteilt. Davon müssen sieben Clubs im technisch-organisatorischen Bereich Nachbesserungen vornehmen. Zwei Vereine haben auf dem wirtschaftlichen Sektor noch Nachweise zu erbringen. Einer der Clubs ist der VfB Oldenburg.

Der aktuelle Regionalliga-Neunte muss in puncto Finanzen nacharbeiten. „Es hört sich immer dramatisch an, wenn von Nachbesserungen in wirtschaftlicher Hinsicht die Rede ist. Tatsächlich geht es hier allein darum, dass wir noch einige Unterlagen einreichen müssen, um bestehende Verträge mit Wirtschaftspartnern, die erst jetzt verlängert worden sind, zu belegen“, heißt es dazu offiziell vom VfB-Finanzvorstand Uwe Kühne.

Dabei geht es ganz offensichtlich darum, im beim Verband eingereichten Budgetplan eingestellte Sponsorenleistungen in sich schlüssig nachzuweisen. „Ich sehe da keine Probleme“, erklärte VfB-Geschäftsführer Philipp Herrnberger auf Nachfrage der NWZ. Und ergänzt: „Im Vorjahr haben wir das auch hinbekommen. Da war die Situation nicht anders.“ Der VfB arbeite bereits intensiv daran, die Auflage der NFV-Zulassungskommission zu erfüllen, auch wenn noch Zeit bis Ende Mai bliebe.

Die Sponsoring-Einnahmen der Nordclubs in der Fußball-Regionalliga liegen im Durchschnitt bei 300 000  bis 400 000 Euro. In Oldenburg soll diese Summe laut Herrnberger etwas mehr betragen, was wohl auch zu den Nachfragen führte. Den Gesamtumsatz des Vereins pro Saison gibt der VfB mit 1,4 Millionen Euro an. Schätzungsweise 750 000 Euro davon schlagen für den reinen Spielbetrieb in der Regionalliga (inklusive der Stadionmiete) zu Buche.

Etwas anders liegt der Fall beim Aufsteiger SSV Jeddeloh. Der NFV prüft neben dem zu erbringenden Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch Sicherheitsauflagen baulicher, technischer, organisatorischer und betrieblicher Art. Hierzu wurde nun der Oberligameister aus dem Ammerland aufgefordert, „die bestehenden sicherheitstechnischen Auflagen bis zum Saisonstart (1. Heimspiel) fristgerecht zu erfüllen und deren Finanzierung darzustellen“.

Konkret: In der 53acht-Arena an der Wischenstraße in Jeddeloh II müssen noch einige bauliche Veränderungen wie Zäune zum Gästebereich oder ein Spielertunnel installiert werden. „Dies war uns schon bei der Abgabe der Unterlagen klar und stellt kein Problem dar, da wir dafür schon vorgesorgt hatten“, erklärte SSV-Teammanager Gerd Meyer auf Nachfrage. Auch beim Neuling laufen die Regionalliga-Planungen auf Hochtouren.

Otto-Ulrich Bals Autor
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