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NWZonline.de Sport Fußball

VfB Oldenburg verpasst Befreiungsschlag

08.04.2013

Oldenburg Vor dem Anpfiff präsentierten beide Mannschaften zur Anti-Rassismus-Aktion, die die VfB-Fans und der Verein anlässlich des Heimspiels gegen Weiche Flensburg organisiert hatten, ein Banner mit der Aufschrift „Football unites – Racism divides“ („Fußball vereinigt – Rassismus trennt“). Nach dem Anpfiff lieferten sich die Regionalliga-Teams ein Spiel, das eher das Prädikat Anti-Fußball verdient gehabt hätte. Die Akteure auf und neben dem Platz sowie die 921 Zuschauer im Oldenburger Marschwegstadion mussten sich mit einem mageren 0:0 zufrieden geben.

„Das war fußballerisch kein Leckerbissen. Wir haben es über die gesamten 90 Minuten versäumt, irgendwie Durchschlagskraft zu entwickeln“, sagte VfB-Coach Andreas Boll nach der Partie und fügte hinzu: „Wir stehen defensiv gut, in so einem Spiel müssen dann auch einmal ein, zwei, drei Chancen reichen, um den einen entscheidenden Treffer zu machen.“

Viel mehr Tormöglichkeiten – wenn man sie denn so nennen wollte – bekamen die Zuschauer von beiden Mannschaften auch jeweils nicht zu sehen. Die Oldenburger rannten im Bemühen um ein konstruktives Angriffsspiel planlos an, während die Gäste abwartend und ebenso unin-spiriert gleichfalls allerhöchstens ansatzweise Gefahr ausstrahlten.

Von Anfang an entwickelte sich ein mehr als zähes Duell. VfB-Keeper Mansur Faqiryar und sein Gegenüber Henrik Preuß blieben weitgehend beschäftigungslos. „Der letzte Pass kommt einfach nicht“, sagte Tim Petersen, der das Spiel 90 Minuten lang von der Bank aus verfolgte. Sein Mitwirken war aufgrund hartnäckiger Fußprobleme äußerst fraglich gewesen, er stand aber zumindest als Einwechselspieler parat und gab auch grünes Licht für die vielen weiteren Spiele in den kommenden Englischen Wochen.

Während die VfB-Defensive auch ohne Petersen sicher stand (wie zumeist in dieser Saison), lief offensiv kaum etwas zusammen (wie zumeist in dieser Saison). Die beste Chance für die Gastgeber hatte Kapitän Julian Lüttmann (37.). Sein 10-Meter-Schuss aus halblinker Position wurde jedoch von Preuß entschärft. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte VfB-Akteur Daniel Halke einen Kopfball nach einer Ecke von Ferhat Bikmaz über das Tor der Gäste.

Faqiryar musste vor der Pause lediglich bei zwei harmlosen Distanzschüssen von Jonas Walter und Tim Wulff eingreifen, konnte sie aber jeweils fast schon locker aufnehmen (16., 40.). In Halbzeit zwei bekam der VfB-Keeper bis zu einem harmlosen Kopfball in der Schlussminute gar keine Chance mehr, sich auszuzeichnen.

In der 70. Minute gab es die erste und einzige nennenswerte Möglichkeit des zweiten Durchgangs für die Gastgeber. Der eingewechselte Mohamed Aidara, der zumindest ansatzweise Spielfreude ausstrahlte, setzte seinen Schuss jedoch über das Weiche-Tor. „Die Defensive steht – egal, wer spielt“, meinte Petersen: „Wir müssen nur einfach einmal wieder ein Tor machen.“

Vielleicht klappt es ja schon am Mittwoch mit einem offensiven Lichtblick. Dann gastieren die Oldenburger um 19.30 Uhr bei Victoria Hamburg. Der Tabellen-16., auf den die Oldenburger durch das Remis zumindest einen Punkt gutgemacht haben, ist übrigens eins der beiden Teams, die in dieser Saison noch weniger Tore als der VfB geschossen haben.


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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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