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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball-Oberliga: VfB Oldenburg: Zinnbauers letztes Stadtderby

31.05.2010

OLDENBURG Ein seltsam emotionsloses Stadtderby bekamen die 1409 Zuschauer am Sonnabend im Oldenburger Marschwegstadion geboten. Der angesagte Sturmlauf des gastgebenden VfB verpuffte am letzten Spieltag der Oberliga Niedersachsen West gegen den Außenseiter VfL schnell zu einem extrem lauen Lüftchen. Turbulent wurde es beim Vizemeister indes einen Tag nach dem 2:0 (0:0)-Sieg. In einem einstimmigen Beschluss von Vorstand, Geschäftsführung und sportlicher Leitung wurde Trainer Joe Zinnbauer, dessen Vertrag eigentlich erst 2011 endet, am Sonntagnachmittag beurlaubt.

„Wir sind Herrn Zinnbauer zu großem Dank verpflichtet, denn er hat maßgeblich zum Erfolg des VfB beigetragen“, betonte Präsident Hans-Jürgen Klarmann. „Allerdings sind wir der Meinung, dass wir die Gestaltung der neuen Saison mit einem neuen Trainer angehen müssen.“ Einen Nachfolger gebe es noch nicht, Gespräche mit potenziellen Kandidaten sollen in den nächsten Tagen geführt werden.

Zinnbauer war seit Juli 2005 mit dem VfB u.a. in der Niedersachsenliga zweimal Meister geworden. Zuletzt verpasste die Zinnbauer-Elf zweimal in Folge aber knapp den angestrebten Aufstieg in die Regionalliga. „Im dritten Jahr hintereinander hatten wir die Möglichkeit, um noch erfolgreicher zu sein – zum entscheidenden Schritt hat es jedoch nie gereicht“, nannte VfB-Geschäftsführer Jörg Rosenbohm den Hauptgrund für die Trennung. Auch der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit Co-Trainer André Höttges wird nicht verlängert. Rosenbohm: „Das Ganze ist sauber gelaufen, beide haben die Nachricht ganz vernünftig aufgenommen.“

Was Zinnbauers Team sich am Sonnabend im Derby geleistet hatte, grenzte in der ersten Hälfte an Arbeitsverweigerung. Mit ihrer ideenlosen und konfusen Spielweise gegen den tiefstehenden Stadtrivalen handelten sich die Platzherren zurecht Pfiffe und Buh-Rufe von der Haupttribüne ein. Dabei hätten sich die VfBer über einen Pausenrückstand nicht beklagen dürfen. Jeweils nach Kontern hatten Kai Schröder (29.) und Daniel Kulbatzki (30.) den Führungstreffer auf dem Fuß.

Erst mit der Einwechslung von Marcel Salomo (64.) ging ein kleiner Ruck durch die VfB-Mannschaft und fielen schließlich die späten Siegtreffer durch David van der Leij (75., Foulelfmeter) und Salomo. Dieser stellte in seinem letzten Spiel für den VfB und seiner aktiven Laufbahn den 2:0-Endstand her (85.).

Als einer der wenigen VfB-Spieler war nach dem Abpfiff Jonas Wangler zu einer Einschätzung bereit: „Eine solch lethargische und schwache Leistung ist nicht zu erklären, das waren nicht wir.“ Die VfL-Fußballer hingegen waren wenigstens mit ihrer Leistung vor der Pause zufrieden. „Da haben wir gut mitgespielt und hätten durchaus in Führung gehen können“, bilanzierte Julian Harings, der wie VfL-Torwart Nils Reinke in der kommenden Saison für den VfB auflaufen wird. Unter welchem Trainer bleibt vorerst abzuwarten. Erste Namen werden bereits gehandelt – unter ihnen ist in Frank Claaßen (ehemals VfB und VfL) auch ein alter Bekannter.

trat sein Traineramt beim VfB am 1. Juli 2005 an. Der 40-Jährige wurde mit seiner Mannschaft in der Niedersachsenliga zweimal Meister und zweimal Vizemeister. Dem Aufstieg in die Oberliga (Vierte Liga) folgte in der Saison 2007/2008 als Tabellensiebter jedoch aufgrund einer katastrophalen Rückrunde und einer Ligareform der sofortige Wiederabstieg. Zuletzt verpasste die Zinnbauer-Elf zweimal in Folge knapp den angestrebten Aufstieg in die Regionalliga.

Bilder vom Spiel am vergangenen Sonnabend

Bericht von NWZ TV zu dem Spiel

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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