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NWZonline.de Sport Fußball

VfB reist mit breiter Brust nach Meppen

18.11.2013

Oldenburg Es ist ein Prestigeduell mit viel Tradition, verspricht eine Menge Spannung und wird erstmals live im Fernsehen übertragen. An diesem Montag (19.45 Uhr/Sport 1) treffen der SV Meppen und der VfB Oldenburg zum Nordwest-Derby in der Fußball-Regionalliga aufeinander. Der Anstoß erfolgt um 20.15 Uhr.

Das Team von Trainer Alexander Nouri reist dabei als Tabellenzweiter mit einer Serie von zehn ungeschlagenen Spielen in Folge ins Emsland. Seit dem 31. August (2:4 in Bremen) hat der VfB kein Spiel mehr verloren. Sieben Siege und drei Unentschieden verbuchte die Mannschaft in diesem Zeitraum für sich. Zudem hat sich das Lazarett der Oldenburger gelichtet, so dass auch Hendrik Großöhmichen und Alexander Baal wieder zur Verfügung stehen.

Gastgeber Meppen hält mit einer kleinen Erfolgsserie von vier Spielen ohne Niederlage dagegen und belegt aktuell Platz sechs. Die Fans der beiden Traditionsvereine fiebern der Partie in der MEP-Arena schon lange entgegen. Vieles wird zum Abschluss dieses 16. Spieltages anders sein als gewohnt. Denn erstmals wird ein Spiel der Regionalliga Nord live im Fernsehen übertragen. Der VfB hat sein Heimrecht nach längerer Bedenkzeit getauscht, da das Marschwegstadion kein Flutlicht besitzt und kann sich darauf verlassen, dass seine Fans ihr Team in großer Zahl nach Meppen begleiten werden.

Die Derbys zählen seit jeher für beide Clubs zu den Höhepunkten einer Saison. Mit dem ehemaligen VfB-Trainer Wolfgang Sidka, der als Co-Kommentator bei Sport 1 fungieren wird und womöglich auch dem zu Zweitligazeiten amtierenden VfB-Manager Rudi Assauer wird die besondere Bedeutung dieser Begegnung noch hervorgehoben. Der an Demenz erkrankte ehemalige Schalke-Manager soll am Abend neben VfB-Ehrenpräsident Klaus Berster auf der Tribüne sitzen.

„Im Grunde genommen ist es ein Spiel wie jedes andere auch. Wir haben uns wie immer akribisch vorbereitet. Natürlich steht ein Derby stets unter besonderen Vorzeichen“, trat VfB-Coach Nouri am Sonntag ein wenig auf die Bremse, betonte aber: „Meine Spieler sind hochmotiviert, und sie müssen auf dem Platz beweisen, dass die besonderen äußeren Umstände sie nicht beeinträchtigen.“

Ähnlich sieht es auch Christian Neidhart, Trainer des SV Meppen: „Wir gehen das Spiel so an, wie wir in jede Begegnung gehen. Natürlich sind Derbys grundsätzlich etwas besonderes. Ich denke, es wird das Team, das mit dem Druck am besten klar kommt, die Nase vorn haben.“

Beim letzten Gastspiel im Emsland war das der VfB: Er gewann am 16. September 2012 mit 2:1 – ohne Flutlicht und Fernsehen.

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