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NWZonline.de Sport Fußball

VfB stolpert Spitze hinterher

28.02.2011

REHDEN Mit der 0:1 (0:1)-Niederlage beim BSV Rehden hat sich Fußball-Oberligist VfB Oldenburg wohl endgültig aus dem Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga Nord verabschiedet. Mit 31 Punkten aus 19 Spielen hat der Tabellensiebte den Anschluss an die führenden Clubs aus Meppen und Emden vorerst verloren.

Christian Hegerfeld schoss für die ambitionierten Rehdener am Sonnabend vor 400 Zuschauern schon in der 6. Minute das entscheidende Tor. Vorausgegangen war ein Fehler von VfB-Nachwuchsspieler Jan Löhmannsröben, der den Ball unter der Fußsohle durchrutschen ließ. Der Ex-VfBer Christian Schiffbänker lief anschließend alleine auf VfB-Torwart Jonas Gottwald zu, schloss allerdings nicht selbst ab, sondern legte nach links ab, wo Hegerfeld nur noch einschieben musste.

„So ein Gegentor darf uns nicht passieren“, ärgerte sich VfB-Trainer Torsten Fröhling noch lange nach Spielschluss über die technischen Fehler: „Dabei meine ich gar nicht das Ding von Jan, das muss man so einem jungen Spieler auch schon mal zugestehen. Nein, vorher passiert der entscheidende Fehler.“ Damit war Mehmet Ari gemeint.

Der Linksfuß, gegen Hansa Lüneburg noch als Torschütze erfolgreich, hatte vorne den Ball leichtfertig verspielt, und danach nichts für die Rückwärtsbewegung getan. Zur Pause wurde Ari ausgewechselt. Und das wohl auch, weil er eine klare Torchance nicht verwerten konnte (9.). Zudem gelang ihm ansonsten auch nicht viel.

Die Torchancen hielten sich danach auf beiden Seiten in Grenzen. Didier Webessie, in der ersten Hälfte einzige, aber wirkungslose Spitze beim VfB, schoss zwei Hundertprozentige (18., 78.) am Tor von Rehdens Keeper Rene Damerow vorbei. Der Rehdener Benjamin Belka (38.) zielte freistehend über das Tor, ebenso Florian Greve (89.) bei seinem Freistoß.

Nach der Pause kamen Daniel Franziskus für Ari und Alexander Tschalumjan für den unauffälligen Benedetto Muzzicato. Die Platzherren verlegten sich jetzt noch mehr als vorher auf die Verteidigung des Vorsprungs, und der VfB fuhr einen Angriff nach dem anderen – jedoch ohne Erfolg. Immer wieder flankten die Oldenburger die Bälle einfallslos diagonal nach vorne ins Rehdener Abwehrzentrum. Keiner traute sich, durchzubrechen oder Schüsse aus der Distanz zu platzieren.

Julian Harings, wie Robert Littmann und Tim Petersen einer der besseren VfB-Spieler, wäre in der Schlussminute fast doch noch der Ausgleich gelungen. Sein strammer Schuss blieb aber im Gewühl hängen.

Torsten Fröhling (Trainer VfB Oldenburg): Schade, dass meine Mannschaft für ihre couragierte Leistung nicht belohnt wurde. Meine Jungs wollten und haben gekämpft. Wir waren nicht zwingend vorm gegnerischen Tor. Uwe Brunn (Trainer BSV Rehden): Ich fand unseren Sieg verdient. Nach dem Führungstor haben wir zwar Glück gehabt, aber das Anrennen vom VfB war planlos. Beide Mannschaften sind noch nicht da, wo sie hinwollen.

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