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NWZonline.de Sport Fußball

VfB überrascht Rivalen mit neuer Taktik

24.03.2014

Oldenburg Um dem immer wieder in Oldenburg spionierenden Rivalen aus Wilhelmshaven ein Schnippchen zu schlagen, hat VfB-Coach Alexander Nouri im Derby gegen den SVW zu einer unter seiner Regie bislang noch nie gespielten Taktik-Variante gegriffen. Die Gastgeber überraschten den abstiegsbedrohten Kontrahenten in der ersten Halbzeit mit einer Mittelfeld-Raute, erarbeiteten sich damit eine 2:0-Pausenführung und gewannen das Prestigeduell vor 2540 Zuschauern im Marschwegstadion am Ende hochverdient mit 4:1.

„Die Wilhelmshavener kennen uns aus dem Effeff. Ein Dario Fossi ist zum Beispiel Stammgast bei unseren Spielen. Wir haben die Raute in dieser Woche im Training einstudiert. Ich denke, dass es relativ gut geklappt hat“, sagte VfB-Coach Alexander Nouri, der im 4-4-2 den defensiven Part des Vier-Mann-Mittelfeldes hinter dem Sturmduo Nils Laabs und Lucas Höler mit Hendrik Großöhmichen besetzte. Hinter dem zentral offensiv agierenden Addy-Waku Mega übernahmen Kai Pröger und Leo Baal die Halbpositionen. „Wir haben die Vorstellungen des Trainers ganz gut umgesetzt“, meinte Baal.

In der 18. Minute passten die Puzzleteile im VfB-System hervorragend zusammen. Großöhmichen setzte Baal mit einem langen Zuspiel ein. Dieser leitete stark auf Pröger weiter, der sich im Strafraum durchtankte und Laabs mustergültig bediente. Der Angreifer musste nur noch einschieben und verpasste wenig später seinen zweiten Treffer, als er nach einem Konter über Höler SVW-Keeper Aaron Siegl anschoss (26.).

Die Wilhelmshavener traten in der ersten Halbzeit offensiv kaum in Erscheinung, hatten sich dafür allerdings schon vier Gelbe Karten (Serhan Zengin, David Jahdadic, Aljoscha Hyde, Youness Buduar) eingehandelt, ehe der VfB seinen zweiten Treffer markierte. In der 40. Minute griffen die Rädchen wiederum hervorragend ineinander. Laabs legte den Ball artistisch mit der Hacke auf Menga ab. Dieser flankte den Ball über den Fünfmeterraum der Gäste auf Baal, und der erhöhte aus spitzem Winkel auf 2:0. „Wir haben eigentlich ganz gut begonnen“, sagte SVW-Trainer Farat Toku und fügte hinzu: „Dann macht der Gegner aus drei Chancen zwei Tore. Der VfB hat einfach die Qualität.“

Nach der Pause stellte der VfB auf das zumeist praktizierte 4-2-3-1-System um. Neben dem für den angeschlagenen Großöhmichen eingewechselten Musa Karli übernahm Laabs wie schon öfter eine der defensiven Mittelfeldpositionen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte Innenverteidiger Franko Uzelac, als er in der 61. Minute aus dem Gewühl Siegl aus drei Metern nicht überwand.

Wenig später wurde Pröger im Strafraum von Angelos Eleftheriadis gefoult. Der Wilhelmshavener, der kurz zuvor schon Gelb kassiert hatte, sah Gelb-Rot, Menga hämmerte den Strafstoß zum 3:0 unter die Latte (66.). „Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Elfmeter war“, meinte Toku. Nach seiner Ansicht verteilte Schiedsrichter Arne Aarnink zudem zu viele Gelbe Karten.

Der Referee aus Nordhorn zog seine richtig gewählte Linie aber durch und entschied auf der anderen Seite ebenfalls auf Elfmeter. Der vom gerade eingewechselten Marcel Gottschling unfair gestoppte Alessandro Ficara trat selbst an und verkürzte auf 1:3 (70.). Die Hoffnung des SVW auf eine Wende erhielt allerdings keine weitere Nahrung. Kurz vor Schluss machte Menga mit dem 4:1 alles klar (89.).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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