Oldenburg/Bremen - Bremen war an diesem Wochenende kein gutes Pflaster für die Junioren-Fußballer des VfL Oldenburg. Die U 17 verlor die Bundesliga-Partie beim SV Werder mit 1:4 (0:2), und auch die U 19 zog in der Regionalliga beim 1:3 (0:1) gegen Werder II den Kürzeren.
Beide Oldenburger Trainer monierten später jedoch die Platzverhältnisse. „Das war nicht bundesligatauglich. Der Platz war unbespielbar“, haderte U-17-Coach Nils Grape und kündigte eine Beschwerde beim Staffelleiter an. Und auch sein Kollege Sebastian Schütte sprach von „einem Fehler des Schiedsrichters, auf Eis und Schnee überhaupt anzupfeifen“.
Dennoch mochte Grape das Ergebnis nicht auf die äußeren Umstände schieben. Denn erneut verschlief seine Elf die Anfangsphase, so dass Werder bereits nach vier Minuten in Führung ging. Ein umstrittener Handelfmeter sorgte eine Viertelstunde später für das 2:0 (19.) und die Vorentscheidung. „Dass Fabian Milz der Ball an die Hand sprang, war eindeutig den Bodenverhältnissen geschuldet“, haderte Grape. Seine Elf ließ jedoch in der zweiten Halbzeit zwei hundertprozentige Torchancen aus. Stattdessen erhöhten die Bremer auf 3:0 (71.), ehe Sven Schenkel auf 1:3 verkürzte (75.). Das 4:1 (79.) hatte nur noch statistischen Wert.
Mit der dritten Niederlage in Folge verabschiedete sich die U 19 des VfL bereits in die Winterpause. „Werder hat mit Mann und Maus verteidigt und kaum Ballbesitz gehabt“, analysierte Schütte. Doch die Gastgeber spielten effektiv und führten bereits 3:0 (18./47./68. Minute), als Lucas Janßen der bedeutungslose Anschlusstreffer gelang (89.). Der VfL hofft nun, dass sich in der Winterpause die Personalsituation verbessert.
