Oldenburg/Freiburg - Über die Hintertür in den Europapokal: Wenn an diesem Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) das Halbfinale im DFB-Pokal zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg angepfiffen wird, drücken mehrere Clubs aus der Fußball-Bundesliga den Freiburgern die Daumen.

Denn wenn Meister Bayern München an diesem Dienstag (20.30 Uhr/ARD) gegen den VfL Wolfsburg und die Breisgauer (derzeit Fünfter in der Liga) am Mittwoch ins Pokalfinale einziehen und Freiburg unter den ersten sechs der Tabelle bleibt, würde auch der siebte Platz für die Europa League reichen. „Es wäre schön, wenn es so wäre“, meinte Trainer Thorsten Fink, der mit dem Hamburger SV Nutznießer einer solchen Konstellation sein könnte.

Eigentlich ebnen nur die Ränge fünf und sechs sowie der Pokalsieg den Weg in die Europa League. Doch wenn sich beide Pokalfinalisten bereits über den Ligabetrieb für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert haben, würde der Siebte nachrücken.

Der HSV ist aktuell Achter und liegt mit 41 Punkten nur einen Zähler hinter Eintracht Frankfurt auf Rang sechs. Punktgleich mit den Hamburgern liegt Borussia Mönchengladbach auf Platz sieben. Chancen auf einen internationalen Startplatz dürfen sich auch noch Mainz 05 (39 Punkte), Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg (beide 38) ausrechnen.

Die ganze Rechenspielerei hat sich allerdings erledigt, wenn Bayern München an diesem Dienstag gegen Wolfsburg ausscheiden sollte. Denn dann würde der VfL (in der Liga derzeit 13.) im Falle eines Endspiels gegen bereits für den Europapokal qualifizierte Freiburger auch bei einer Niederlage den Nachrücker-Startplatz erhalten.