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NWZonline.de Sport Fußball

Interview: Vorfreude verdrängt Nervosität

14.05.2010

FRAGE: Am Sonnabend feiern Sie eine Premiere. Wie sieht es vor Ihrem ersten Pokalfinale in Ihnen aus?

MERTESACKER: Das war sehr bitter im vergangenen Jahr, als ich verletzt gefehlt habe. Nun freue ich mich ganz besonders auf das Spiel. Dieses Flair in Berlin – die Vorfreude ist größer als die Nervosität.

FRAGE: Ihre Mannschaft scheint gerade im Pokal zu großen Leistungen imstande. . .

MERTESACKER: Man muss die Besonderheit der K.o.-Spiele hervorheben. Wir haben immer wieder Spiele gezeigt, in denen wir in der entscheidenden Phase zurückgekommen sind. Wir haben erkannt, dass der Pokal der einfachste Weg zu Titeln ist, allerdings hatten wir 2010 auch etwas Losglück.

FRAGE: Ihre Einschätzung der Bayern in dieser Saison?

MERTESACKER: Es ist kurios, dass die Bayern immer wieder aus dem Nichts Spitzentransfers entwickeln. Das Champions-League-Finale ist bezeichnend für diesen Verein. Die Herausforderung besteht immer wieder darin, dagegen anzugehen und die Bayern zu ärgern. Das ist immer mal drin bei uns.

FRAGE: Ist Werder derzeit auf Augenhöhe mit den Bayern?

MERTESACKER: Das kann man, glaube ich, nicht sagen. Wir haben uns für unsere Verhältnisse gut entwickelt und müssen da weiter machen. Uns so präsentieren, dass man ein richtiger Gegner ist.

FRAGE: Könnte es ein Vorteil sein, dass die Münchner eine Woche später noch im Champions-League-Finale stehen?

MERTESACKER: Das hofft man schon. Aber wenn sie im Rhythmus sind, kann das auch gefährlich für uns werden. Man sollte also respektvoll mit diesen drei Endspielen umgehen. Über die Bayern nachzudenken, ist sowieso fehl am Platz.

FRAGE: Was erwarten Sie von ihrem Team, speziell der Offensive?

MERTESACKER: Einiges. Wir haben schon auf Schalke defensiv gut gestanden, um dann in der zweiten Halbzeit eine Stärke zu entwickeln, die uns immer Torchancen und Tore beschert. Wir können Ausrufezeichen setzen. Aber es müssen schon viele Spieler eine gute Form erreichen.

FRAGE: Der Respekt vor der Bayern-Offensive ist groß. Kann die erfolgreiche Taktik vom Schalke-Spiel – die Rückkehr zur Raute mit einsatzfreudigen Spielern – da helfen?

MERTESACKER: Bayern hat andere Protagonisten. Arjen Robben und Franck Ribéry haben eine andere Qualität.

wechselt für eine Ablösesumme von 300  000 Euro von Werder zum VfB Stuttgart. Der 22-Jährige war in dieser Saison von den Bremern an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Für den Zweitligisten erzielte der österreichische Nationalspieler 13 Saisontore. Harnik war 2006 zu Werder gekommen, bis 2009 kam er in der Bundesliga 17-mal zum Einsatz.ist Torschützenkönig der Europa League. Bis zu Werders Ausscheiden im Achtelfinale hatte der Peruaner neunmal getroffen, ebenso wie Oscar Cardozo (Benfica Lissabon). Diego Forlan vom Titelträger Atletico Madrid war wie sechs andere Spieler sechsmal erfolgreich.

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