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NWZonline.de Sport Fußball

Wagner führt Sextett aus Neulingen an

18.05.2017

Frankfurt /Main Joachim Löw macht aus der WM-Generalprobe ein Mega-Experiment. Mit sechs Neulingen, darunter Sandro Wagner (29) von 1899 Hoffenheim, tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim Confederations Cup in Russland an. Der Bundestrainer nominierte am Mittwoch neben Wagner erstmals auch Lars Stindl (Mönchengladbach), Marvin Plattenhardt (Hertha), Kerem Demirbay (Hoffenheim), Amin Younes (Ajax Amsterdam) und Diego Demme (Leipzig) für das Turnier vom 17. Juni bis 2. Juli. Die deutschen Vorrundengegner sind Australien (19. Juni), Chile (22. Juni) und Kamerun (25. Juni).

„Sandro Wagner hat eine andere Art und Weise zu spielen“, erklärte Löw seine überraschendste Entscheidung. Der Hoffenheimer bringe „eine besondere Note“ in das Geschehen: „Er hat in den letzten zwei Jahren in der Bundesliga viele Tore erzielt.“

„Das ist ein Sommer mit besonderen Herausforderungen“, sagte Löw bei der Bekanntgabe seines Aufgebots in der DFB-Zentrale. Zahlreiche etablierte Kräfte bekommen eine Pause. Im „Perspektivkader“ für den Konföderationen Pokal stehen in Matthias Ginter, Julian Draxler und Shkodran Mustafi nur noch drei Weltmeister. Nicht im Aufgebot sind der Dortmunder Marco Reus und der Wolfsburger Mario Gomez. Auch ein Comeback des Bremers Max Kruse im DFB-Team wird es vorerst nicht geben.

Das Fehlen zahlreicher Stars dürfte beim WM-Gastgeber Russland und dem Weltverband Fifa auf wenig Gegenliebe stoßen. Löw musste zusammen mit U-21-Coach Stefan Kuntz abwägen, welches Talent besser den Confed Cup oder die praktisch zeitgleich vom 16. bis 30. Juni laufende U-21-Europameisterschaft spielen sollte. „Die perfekte Lösung gibt es nicht. Es gibt Spieler, die hätten beiden Mannschaften gut getan“, sagte Löw.

Unter anderen werden Timo Werner, Benjamin Henrichs, Julian Brandt sowie Leon Goretzka das Turnier in vier russischen Städten bestreiten. Vom FC Bayern ist lediglich Joshua Kimmich nominiert worden. Andere potenzielle A-Nationalspieler wie Max Meyer oder Serge Gnabry fahren indes mit der U 21 nach Polen.

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