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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Weltmeister jetzt wieder Rivalen

21.08.2014

Köln /Oldenburg Vorhang auf für die boomende Weltmeister-Liga: Mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern und VfL Wolfsburg startet die Fußball-Bundesliga an diesem Freitag (20.30 Uhr/ARD) in ihre 52. Saison. Der Triumph der DFB-Elf in Brasilien könnte der Spielklasse einen weiteren Schub verleihen. Mit Spannung wird erwartet, wie sich die Weltmeister vom FC Bayern um Mario Götze, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller und Borussia Dortmund um Mats Hummels, Kevin Großkreutz und Erik Durm in den direkten Duellen präsentieren. Experten und Trainerkollegen prognostizieren erneut einen Zweikampf der Rivalen um die Meisterschale.

Spannung fehlte zuletzt

Bei aller Freude über die Umsatzzuwächse der vergangenen Jahre fehlte zuletzt vor allem die Spannung. Nach zwei deutlichen Titelgewinnen der Münchener mit 19 und 25 Punkten Vorsprung hoffen viele Fußball-Fans auf mehr Ausgeglichenheit.

Diejenigen, die es nicht mit dem Rekordmeister aus München halten, setzen in erster Linie auf eine Erfahrung nach den letzten großen Turnieren: Wenn die Bayern zu packen sind, dann am ehesten nach einer für sie besonders belastenden WM. 2007 wurde der VfB Stuttgart Meister, 2011 Borussia Dortmund. Und in der Saison nach dem bis dahin letzten deutschen WM-Gewinn 1990 mussten sich die Münchner mit Rang zwei hinter Kaiserslautern begnügen.

Die lange Pause der sechs Weltmeister im Bayern-Team, den Kreuzbandriss von Abwehrspieler Javi Martinez und die Sorge um Bastian Schweinsteiger deuten Beobachter bereits als erste Indizien für ein abermals schwieriges Nach-WM-Jahr für die Münchner. Die Aussage von Pep Guardiola im Anschluss an das 0:2 im Supercup in Dortmund bestärkte sie in diesem Glauben: „Ich bin sicher, wir werden bis zur Winterpause ein bisschen Probleme haben“, klagte der Coach.

Um den Abstand zu den „Roten“ zumindest zu verkürzen, investierte der BVB die höchste Summe. Für Ciro Immobile, Adrian Ramos, Matthias Ginter und den Rückkauf von Nuri Sahin zahlte der Vorjahreszweite gute 45 Millionen Euro. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf „unternehmensnahe Kreise“ berichtet, wird der BVB zudem „an diesem Donnerstag eine umfangreiche Kapitalerhöhung ankündigen“, die bis zu 110 Millionen Euro einbringen soll.

Allerdings kämpfen die Dortmunder trotz der Transfers schon wieder mit Personalproblemen. Die Mittelfeldspieler Oliver Kirch und Dong-Won Ji zogen sich am Dienstag im Training folgenschwere Verletzungen zu und fallen wochenlang aus.

Leverkusen greift an

Mit 29,25 Millionen Euro für Hakan Calhanoglu, Josip Drmic, den Brasilianer Wendell und weitere vielversprechende Profis veredelte Bayer Leverkusen indes seinen Kader. „In Dortmund sagen sie, dass sie die Bayern ärgern wollen, wir wollen die Dortmunder ärgern“, kündigte Bayers Sportchef Rudi Völler den Angriff auf die Spitze an.

Wirtschaftliche Drahtseilakte blieben jedoch aus. Im Großen und Ganzen regiert wirtschaftliche Vernunft. Vor dem Saisonstart haben die 18 Bundesliga-Vereine zwar rund 212 Millionen Euro an Ablösesummen ausgegeben. Bei Einnahmen von etwa 190 Millionen Euro ist die Transferbilanz jedoch fast ausgeglichen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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