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NWZonline.de Sport Fußball

„Andere Angebote waren finanziell lukrativer“

11.07.2017
Frage: Herr Augustinsson, können wir die Fragen auf Deutsch stellen oder sollen wir es lieber auf Englisch tun?
Ludwig Augustinsson (23): Lieber auf Englisch bitte. Oder auf Schwedisch? (grinst) Aber in sechs Monaten geht es dann auch auf Deutsch.
Frage: So schnell wollen Sie unsere schwierige Sprache lernen?
Augustinsson: Ja, das habe ich vor.
Frage: Und was haben Sie in dieser Zeit bei Werder Bremen vor?
Augustinsson: Zunächst einmal möchte ich auf dem Spielfeld meinen Platz finden. Dazu muss ich verstehen, wie meine Mitspieler agieren.
Frage: Wofür so ein Trainingslager ja ideal geeignet ist. Wie gefällt es Ihnen hier in Zell am Ziller?
Augustinsson: Es ist sehr schön. Österreich generell hat tolle Landschaften, dazu sind Hotel und Trainingsanlagen top. Aber es gefällt mir vor allem, wie die Gruppe mich aufgenommen hat. Alle helfen mir bei der Eingewöhnung und ich bin überrascht, dass fast jeder Englisch sprechen kann. Den Rest erklärt mir dann Thomas Delaney. Wir waren ja schon in Kopenhagen sehr gute Freunde und es ist super, ihn hier zu haben.
Frage: IF Brommapojkarna, IFK Göteborg, der FC Kopenhagen und nun Werder Bremen. Wenn man sich Ihre Vereine anschaut, scheinen Sie die Qualitätsleiter Stufe für Stufe erklimmen und nicht drei Schritte auf einmal nehmen zu wollen  . . .
Augustinsson: Stimmt. Der FC Kopenhagen ist der bedeutendste Verein in Skandinavien, aber die Bundesliga besitzt ein höheres Niveau als die dänische Liga. Es ist mehr Tempo drin und man muss viel mehr Zweikämpfe bestreiten. Da stehe ich als Spieler wesentlich stärker unter Druck. Deutschland ist damit die ideale Herausforderung, um mich zu verbessern. Darum bin ich hierher gewechselt.
Frage: Sie hatten aber schon auch andere Angebote, oder?
Augustinsson: Ja, und sie waren finanziell lukrativer. Die Bremer aber haben sich sehr um mich bemüht, sie wollten mich unbedingt. Und wenn ich die vielen Werder-Fans hier im Trainingslager sehe, dann weiß ich, dass ich zu einem bedeutenden Verein gewechselt bin. Außerdem glaube ich, dass der Stil der Bundesliga zu mir passt.
Frage: Welchen Stil meinen Sie?
Augustinsson: Ich mag das 3-5-2-System. Ich habe einfach Spaß daran, auf der linken Außenbahn offensiv zu agieren und Vorlagen zu Toren zu geben. Aber natürlich kann ich auf dieser Seite auch nach hinten absichern oder in einer Viererkette als linker Außenverteidiger agieren.
Frage: So wie Sie es bis 2015 in der schwedischen U 21 gemacht haben, mit der sie vor zwei Jahren in Tschechien sensationell Europameister wurden und so wie Sie es nun auch in der A-Nationalmannschaft machen. In beiden Fällen stand bzw. steht auch Victor Lindelöf in der Abwehr. Der ist gerade für 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Manchester United gewechselt, sie haben Werder „nur“ 4,5 Millionen Euro gekostet. Ist er zu teuer, sind Sie zu billig oder ist er so viel besser?
Augustinsson: Er verfügt schon über richtig gute Qualitäten. Die Ablösesummen werden allerdings durch den Markt bestimmt und auf dem hat der FC Kopenhagen eben einen kleineren Stand als Benfica. Aber wie gesagt – Victor ist ein wirklich hervorragender Verteidiger und ich hoffe, dass wir irgendwann in der Zukunft auch mal im Verein zusammen spielen werden.
Frage: In England oder in Bremen?
AUgustinsson: (grinst) Wir werden sehen.
Frage: Was machen Sie, wenn Sie Freizeit haben?
Augustinsson: Ich sehe viel Fußball im Fernsehen. Besonders die Spiele von Real Ma-drid, weil ich mir bei Marcelo – den ich für einen der besten Linksverteidiger der Welt halte – seine offensive Wucht gern anschaue. Aber ich gehe mit meiner Freundin auch sehr gern ins Kino oder in ein gemütliches Restaurant. Oft kochen wir beide aber daheim etwas zusammen.
Frage: Sie kochen gerne?
Augustinsson: Ja, wir mögen gutes Essen. Natürlich auch ein leckeres Steak. Saftig gebraten und mit frischem Salat.
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