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NWZonline.de Sport Fußball

Orkan: Werder Bremen räumt Weserstadion

06.12.2013

Bremen /Oldenburg Das Spiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und Bayern München an diesem Sonnabend droht auszufallen. Werder-Mitarbeiter haben am Donnerstagabend den Erdgeschossbereich des Weserstadions am Osterdeich vorsichtshalber evakuiert. Sie brachten technische Geräte wie auch Mobiliar in die nächsthöhere Etage. Der Grund ist eine Sturmflutwarnung wegen des über Norddeutschland hinwegziehenden Orkantiefs „Xaver“.

Falls die Weser die Deichhöhe von 5,50 Meter übersteigt, würde Wasser auch ins unmittelbar in Flussnähe gelegene Weserstadion laufen. „Ob es passiert, können wir noch nicht sagen. Der Krisenstab berechnet die Situation ständig“, sagte Werders Mediendirektor Tino Polster am Donnerstag: „Uns wurde mitgeteilt, dass der Deich nicht ausreichen könnte, wenn der Wasserpegel wirklich auf sechs Meter steigt. Würde dieser Fall eintreten, wäre das Spiel gefährdet.“

Werder unterrichtet Bayern München und dessen Mediendirektor regelmäßig über die Lage. „Ich habe Markus Hörwick unsere Situation geschildert. Sollte bei uns etwas passieren, würde ich den FC Bayern sofort informieren“, erklärte Polster. Die Partie gegen den Fußball-Rekordmeister soll am Sonnabendnachmittag um 15.30 Uhr angepfiffen werden.

Der Krisenstab schloss nicht aus, dass die durch den Sturm ins Landesinnere gedrückte Weser auf eine Höhe bis zu sechs Metern ansteigen kann. Damit würde auch der Rasen im Stadion geflutet und sämtliche Räume im Erdgeschoss des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen werden.

„Dann würden wir unter Wasser stehen“, sagte Polster. Im Erdgeschoss befinden sich neben den Kabinen der Presse- und TV-Bereich, medizinische Einrichtungen sowie die Ticket-Abteilung mit zahlreichen Unterlagen.

Ein Spiel könnte bei einem Wassereinbruch keinesfalls stattfinden. „Wir hoffen, dass wir alle umsonst gearbeitet haben und nichts passiert. Aber wir mussten alles raustransportieren, um uns später keine Vorwürfe zu machen“, betonte Polster. Er selbst habe eine solche Situation noch nie erlebt, meinte er.

Bereits am Vormittag hatte „Xaver“ den Tagesablauf der Bremer Mannschaft durcheinandergebracht. Das Training, das für den Nachmittag geplant war, musste auf 12 Uhr vorgezogen werden. Die erste Flutwelle wurde in der Nacht zu diesem Freitag zwischen 2 und 4 Uhr erwartet.


     www.nwzonline.de/werder 
Olaf Ulbrich Kanalmanagement / Redakteur
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