Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen nach Medienberichten Widerspruch gegen die Lizenz-Auflage der Deutschen Fußball Liga eingelegt. Die Hanseaten sollen eine zusätzliche Liquidität von rund vier Millionen Euro nachweisen. „Wir gehen davon aus, dass spätestens nach der zweiten Runde unsere Lizenz nicht mehr mit einer Auflage verknüpft wird“, sagte Werder-Chef Klaus Filbry dem „Weser-Kurier“ (Donnerstagausgabe).
Werder hatte bei der Einreichung der Unterlagen Platz elf der TV-Geldrangliste und damit TV-Einnahmen von 23 Millionen Euro zugrunde gelegt. Die DFL ging zum Zeitpunkt der Erteilung jedoch vom damals noch möglichen Platz 15 aus, der lediglich 19 Millionen Euro TV-Geld erbracht hätte. Inzwischen ist Werder in der TV-Tabelle Zehnter und könnte im schlechtesten Fall auf Rang 13 abrutschen. Ende Mai soll das DFL-Lizenzierungsverfahren abgeschlossen sein.
