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NWZonline.de Sport Fußball

Werder-Nachwuchs schießt Favoriten Köln aus Pokal

06.08.2007

BREMEN Fußball-Regionalligist Werder Bremen II hat überraschend den Zweitligisten 1. FC Köln aus dem Wettbewerb um den DFB-Pokal geworfen. Am Sonntag gewann der Bremer Nachwuchs sein Erstrundenspiel vor 4000 Zuschauern auf Platz elf des Weserstadions gegen die Mannschaft von Trainer Christoph Daum mit 4:2 (1:2, 2:2) nach Verlängerung.

Milivoje Novakovic (13.) und Nemanja Vucicevic (24.) erzielten die Tore für die Rheinländer, die die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Tobias Nickenig (113.) dezimiert beenden mussten. „Werder hat nie aufgegeben und den Platz mit Glück als Sieger verlassen. Wir haben uns auf spielerische Mittel besonnen und konnten den Hebel dann nicht mehr umlegen“, sagte Daum nach dem missglückten Saisonstart. „Ich habe meiner Mannschaft schon zur Pause gesagt: Wenn sie so weiter macht, gewinnt sie das Spiel noch“, meinte Werder-Trainer Thomas Wolter.

Der Österreicher Martin Harnik (39., 56.), der frühere Emder und Wilhelmshavener Frank Löning (113./Handelfmeter) sowie Kenny Schmidt (118.) waren für Werders zweite Mannschaft erfolgreich, die der ersten Vertretung damit in Runde zwei folgte. Zuletzt hatte Werder II in der Saison 2001/02 die zweite Pokalrunde erreicht. Für den diesjährigen DFB-Pokal hatte sich Werder II durch den Sieg im Bremer Verbandspokal qualifiziert.

Vier Tage nach dem 3:1-Testspielsieg über Rekordmeister Bayern München erwischten die Kölner einen Start nach Maß und wähnten sich nach der frühen 2:0-Führung schon sicher. Zwei Lattenschüsse noch vor der Pause nährten die Zuversicht der Gäste auf ein sicheres Weiterkommen. Österreichs U-20-Nationalspieler Harnik machte die ansehnliche Partie, in der der FC deutliche Chancenvorteile hatte, dann mit seinem Anschlusstreffer wieder spannend. Erst recht, als der Bremer Sturmhoffnung nach Wiederanpfiff sogar der Ausgleich gelang.

Danach entwickelte sich ein echter Pokalkampf, bei dem von der Kölner Überlegenheit der Anfangsphase kaum mehr etwas zu sehen war. Das änderte sich auch in der Verlängerung nicht, so dass die kämpferisch engagierteren Hausherren am Ende jubelten.

Bei den favorisierten Kölnern wussten allenfalls Torschütze Novakovic und der kolumbianische Torhüter Faryd Mondragon zu gefallen. Bremen hatte in Harnik und Kevin Artmann seine herausragenden Akteure.

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