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NWZonline.de Sport Fußball

Bundesliga: Werder sehnt erste Null herbei

09.04.2016

Oldenburg /Bremen Frank Rost war schon immer ein Mann klarer Worte. Und so scheute sich der frühere Torwart von Werder Bremen (1992 bis 2002) bei einem Radio-Talk über den Fußball-Bundesligisten am späten Donnerstagabend nicht, mal so richtig Klartext zu reden. „Ich wäre ausgerastet. Ich hätte nicht zugelassen, der Ligaschlechteste zu sein“, sagte der 42-Jährige angesprochen auf die vielen Gegentore der Bremer in dieser Saison.

28 Spieltage hat es der aktuelle Torwart Felix Wiedwald bisher versucht, seinen Kasten sauber zu halten und ist stets gescheitert. 57 Gegentore hat er kassiert – so viele, wie kein anderer Schlussmann der Liga. An diesem Sonnabend (15.30) startet Wiedwald im Weserstadion gegen den FC Augsburg seinen 29. Anlauf, die Null zu halten.

„Das würden die Spieler vor mir zu spüren bekommen“, stellte Rost zur Abwehrproblematik fest. Jannik Vestergaard, der ebenfalls an der Gesprächsrunde teilnahm, wirkte neben ihm fast ein wenig eingeschüchtert. „Dafür habe ich keine Erklärung. Man hat das Gefühl, dass man die ganze Woche alles gibt, und am Ende kann man nicht zu Null spielen. Das ist mega frustrierend“, sagte der dänische Innenverteidiger.

Ob nun mit oder ohne Gegentor – Werder braucht gegen die angeschlagenen Augsburger (acht Ausfälle) unbedingt den zweiten Heimsieg der Saison. Mit diesem könnten die Bremer sich auf vier Punkte von den bayrischen Schwaben absetzen. „Jetzt ist der Endspurt, jetzt geht es um die Wurst“, sagt Werder- Sportchef Thomas Eichin. Die Spannung steige natürlich auch bei ihm: „Da geht’s mir wie jedem Fan. Die Mannschaft weiß, um was es geht.“

Zwar ist das Team von Trainer Viktor Skripnik in diesem Jahr sogar noch ungeschlagen im Weserstadion, hat aber neben dem 4:1-Sieg gegen Hannover 96 nur vier Remis gegen Berlin, Hoffenheim, Darmstadt und Mainz holen können. Man müsse zeigen, wer der „Herr im Hause“ ist, fordert Eichin. Immerhin trägt Werder vier der sechs ausstehenden Saisonspiele daheim aus und kann hier den Grundstein zum Ligaerhalt legen.

Auf die Tore von Claudio Pizarro müssen die Bremer jedoch erneut verzichten. Der 37-jährige Peruaner konnte aufgrund seines Bauchmuskelfaserisses auch am Freitag nicht mit der Mannschaft trainieren und steht nicht einmal im Kader. Für ihn wird wahrscheinlich wieder der zuletzt glück- und formlose Anthony Ujah in die Startelf rücken.

Gute Nachrichten gab es indes von Clemens Fritz. Der Kapitän gab nach seiner Oberschenkelprellung am Freitag grünes Licht. Innenverteidiger Papy Djilobodji ist indes weiterhin gesperrt.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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