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NWZonline.de Sport Fußball

Werder Bremen sucht noch Mittelstürmer

15.07.2017

Zell Am Ziller Das, was sich die Fußballer von Werder Bremen in ihrem Trainingslager im österreichischen Zillertal erarbeitet haben, können sie gleich an diesem Wochenende unter Beweis stellen. An diesem Samstag (14 Uhr/Sat 1) trifft der Fußball-Bundesligist bei einem Blitzturnier in Mönchengladbach (eine Partie dauert nur 45 Minuten) zunächst auf Gastgeber Borussia, anschließend steht das Spiel um Platz drei oder das Finale an. Das zweite Halbfinale bestreiten ab 15.15 Uhr Bayern München und 1899 Hoffenheim (alle Spiele live bei Sat 1). An diesem Sonntag absolvieren die Bremer dann um 15 Uhr ein Testspiel beim Drittligisten VfL Osnabrück.

Vor der Abreise aus dem Zillertal hatten Trainer Alexander Nouri und Sportchef Frank Baumann noch zu einem Gespräch eingeladen. In einem idyllisch gelegenen Gasthof auf dem Zellberg zog das Duo sein Fazit des Trainingslagers. „Vom Ablauf her sind wir sehr zufrieden. Es waren anstrengende Tage, aber die Bedingungen waren prima. Besonders die Defensiv-Arbeit sieht schon recht ordentlich aus“, sagte Nouri.

Dort gefällt dem 37-Jährigen allerdings nicht, dass Niklas Moisander einige Wochen verletzt ausfällt. „Er ist ein ganz wichtiger Spieler für unsere Dreier-Kette in der Abwehr. Wir werden die Muskelverletzung sensibel verfolgen, sein Training individuell steuern und hoffen so auf eine schnellere Rückkehr als prognostiziert.“ Bis zur Rückkehr des Finnen könne Robert Bauer eine Option als linkes Glied der Kette sein, dennoch werde man den Spielermarkt aufmerksam beobachten.

„Wir arbeiten intensiv“, meinte Baumann, ergänzte jedoch: „Es sind noch sechs Wochen bis Transferschluss, und wir haben keinen so großen Druck wie im vergangenen Sommer. Insgesamt sind wir mit dem Kader zufrieden.“

Da allerdings zeichnete das Trainingslager ein etwas anderes Bild. Im Angriff drückt der Schuh. Zwar ist Masse vorhanden, Klasse hingegen kaum. Hinter Max Kruse und Fin Bartels klafft eine (zu große) Lücke. Aron Johannsson ist schon wieder verletzt, Johannes Eggestein sowie Yuning Zhang wirken für die Bundesliga noch zu grün, und Ousman Manneh soll eh verliehen werden. „Offensiv besitzen wir noch nicht die Präzision im Passspiel. Ich wünsche mir im Strafraum etwas mehr Präsenz. Da würde uns ein echter Mittelstürmer sicher gut tun“, erklärte Nouri.

Baumann ließ dann auch gleich durchblicken, wie Werders Prioritäten verteilt sind. „Der Stürmer, den wir suchen, muss eine direkte Alternative darstellen – der Innenverteidiger soll eher ein junger Spieler mit Potenzial sein.“

Neven Subotic (Borussia Dortmund) ist damit aus dem Rennen, und selbst ein auch als Aufbauspieler geeigneter Mann wie der Braunschweiger Saulo Decarli scheint mit 25 Jahren nicht mehr in Frage zu kommen. Hinzu kommt, dass der Angreifer als Soforthilfe ohne Leihgeschäft der teurere Spieler wäre und für beide Transfers zusammen zehn Millionen Euro zur Verfügung stehen. Mögliche Kandidaten für die Sturmposition sind Alfred Finnbogason (Augsburg) oder Christoffer Nyman (Braunschweig).

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