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Aktualisiert vor 13 Minuten.

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NWZonline.de Sport Fußball

DFB-Frauen erleiden historische Pleite

21.10.2017

Wiesbaden Die deutschen Fußballerinnen haben mit einer historischen Pleite einen peinlichen Tiefpunkt erreicht. Die Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones unterlag nach einer desolaten Vorstellung Island mit 2:3 (1:1) und kassierte nach zuletzt 26 Siegen in Serie eine Niederlage in der WM-Qualifikation.

Katastrophale Fehler hinten, harmlos nach vorn – nach dem EM-Debakel erhalten die Diskussionen um Jones nun neue Nahrung. Die punktgleichen Isländerinnen (6) verdrängten mit ihrem ersten Sieg über Deutschland überhaupt das DFB-Team von der Tabellenspitze der Gruppe 5.

Nur die sieben Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM in zwei Jahren. Die vier besten Gruppenzweiten müssen in eine Playoff-Runde. Das nächste Spiel steht an diesem Dienstag (16.10 Uhr/ARD) in Großaspach gegen die Färöer an.

„Wir sind sehr enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen, waren aber vor allem in der ersten Halbzeit stark verunsichert. Das darf uns nicht passieren“, sagte Kapitänin Babette Peter und Jones fügte verärgert hinzu: „Das geht nicht, dass man uns mit so einfachen Mitteln schlägt. Das ist mir zu wenig, dass wir nur 15 Minuten gegenhalten. Wenn wir nicht unsere Einstellung ändern, werden wir lange brauchen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen.“

Alexandra Popp (42. Minute) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Dagny Brynjarsdottir (15./58.) und Elin Metta Jensen (47.) sorgten für die Sensation. Beim isländischen Führungstreffer sah die überraschend von Jones aufgestellte Torhüterin Laura Benkarth schlecht aus. Bei ihrem Länderspieldebüt erzielte Lea Schüller kurz vor Schluss das 2:3 (88.).

Vor 4292 Zuschauern ließ sich die deutsche Mannschaft von der robusten Gangart der Isländerinnen beeindrucken. In der deutschen Offensive fehlte es ohne einige verletzte Stammkräfte um Dzsenifer Marozsan an Struktur und zündenden Ideen.

Vor der Partie war Anja Mittag offiziell verabschiedet worden. Die Angreiferin war nach der EM und 158 Länderspielen (50 Tore) aus dem Nationalteam zurückgetreten.

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