Bremen - Während bei den Verantwortlichen von Werder Bremen die Aufarbeitung der 1:3-Heimschmach im brisanten Nordderby gegen den Hamburger SV zu Wochenbeginn intern noch auf vollen Touren lief, wies Wigald Boning am Montag auf der Homepage des krisengeschüttelten Fußball-Bundesligisten augenzwinkernd alle Schuld von sich.
Der gebürtige Wildeshauser hatte in der Nacht vor dem prestigeträchtigen Duell im Weserstadion gecampt. Grund für den ungewöhnlichen Schlafplatz des Komikers, TV-Moderators und Autors: Der 48-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, ein Jahr lang jede Nacht in einem Zelt unter freiem Himmel zu verbringen. Später will er darüber ein Buch schreiben.
„Ob’s an mir lag? Furchtbarer Gedanke. Mea culpa vorsorglich. Ich werde nie wieder im Mittelkreis zelten, versprochen“, entschuldigte sich Boning, der seit seiner Kindheit großer Werder-Fan ist und sich seit 2013 auch als Botschafter des Vereins engagiert, nach der Niederlage.
