Leverkusen - Kuriose Situation beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen: Der Vertrag des am Sonnabend beurlaubten Teamchefs Sami Hyypiä würde sich offenbar automatisch bis Juni 2015 verlängern, falls der Werksclub am Saisonende unter den ersten Vier steht. Dies berichten übereinstimmend der „Kicker“ und die „Bild“-Zeitung. Bayer Leverkusen wollte sich nicht zu den Vertragsdetails äußern.
Hyypiä, der einen Tag nach dem 1:2 beim Hamburger SV seinen Posten räumen musste, hatte bei Bayer ein Arbeitspapier bis 2015, das aber wohl eine spezielle Klausel enthält. Ab Platz fünf, den Leverkusen aktuell belegt, hätte sich die Laufzeit um ein Jahr verkürzt, so dass in diesem Fall automatisch am Saisonende Schluss gewesen wäre.
Sollte Bayer in der Endabrechnung einen der ersten vier Plätze belegen, stünde Hyypiä für die kommende Saison angeblich auch das komplette Gehalt von 1,5 Millionen Euro zu, was sich dann zwangsläufig auch auf die Abfindung auswirken würde.
Am Montagnachmittag leitete Hyypiäs ehemaliger Partner Sascha Lewandowski, der bis zum Saisonende als Interimstrainer fungiert, erstmals wieder das Training der Bayer-Profis. Lewandowskis Co-Trainer wird Peter Hyballa.
